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Altmühltal-Radweg (4)

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Etappe 4: Unteremmendorf - Kratzmühle - Kirchanhausen - Beilngries - Kottingwörth - Töging - Dietfurt - Mühlbach - Meihern - Eggersberg - Oberhofen - Gundlfing - Riedenburg - Prunn - Nußhausen - Pillhausen - Essing - Altessing - Schulerloch - Kelheim (55 km)

 

Sofern Sie im Besitz der CD "TOP 200" sind, können Sie sich die unten abgebildete Etappe mit eingezeichneter Streckenführung hier als Overlay-Datei herunterladen (ca. 8 KB).
Informationen zur CD "TOP 200"

Altmühltal-Radweg: Etappe 4 von Unteremmendorf über Kratzmühle, Beilngries, Dietfurt, Riedenburg und Essing nach Kelheim

Quelle: ATKIS® DTK200-V, © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2004

 

Auf Schotter geht es bis zu einem Parkplatz am Pfraundorfer See (manche sprechen auch Technik-Museum Kratzmühle, Altmühltal-Radwegvom Kratzmühler See), wo Sie auf Asphalt mit Schlenkern wieder dicht an die Landstraße heran kommen, um bis zu der Straße zu radeln, die rechts nach Kratzmühle leitet. Alsbald wird die Altmühl überquert, und Sie absolvieren einen Links-/Rechts-/Linksschwenk, um sodann auf Schotter mitten durch den Campingplatz zu radeln, wenn Sie nicht zuvor noch einen Stop beim Technikmuseum Kratzmühle machen wollen, wo es sich der Kulturhistorische Verein Beilngries-Kinding e.V. zur Aufgabe gemacht hat, dem Handwerk die Technik gegenüberzustellen und Exponate aus den Bereichen Landwirtschaft, Handwerk, Haushalt und Verkehr zeigt - geöff. April-Okt. mi & sa 14-18 h und so 10-18 h, weitere Infos finden Sie unter www.museen-anno-dazumal.de.

Nach dem Campingplatz leitet der Schotterweg mit ein paar Wellen nach Kirchanhausen, wo die Etappe noch vor der Kirche links abknickt und Sie hinab zur Altmühlbrücke sausen, um bald darauf rechts einem Schotterweg zu folgen. Kurz vor Beilngries versetzen Sie gemäß der Radhinweise ca. 300 m links/rechts, radeln derart zum neuen Gymnasium, versetzen dort erneut links/rechts und stoßen so alsbald auf eine Vorfahrtstraße. Diese queren Sie gerade - mit Tick links -, radeln erst über den diesseitigen Parkplatz der Volkshochschule, dann den jenseitigen und kommen so zur nächsten Vorfahrtstraße.

Mittels dieser wird wenige Meter links/halbrechts versetzt und gleich darauf nahe der Frauenkirche die „Hauptstraße“ erreicht, die rechts zum Rathaus mit der Tourist-Information führt.

 

Stadtinfo

Stadtpfarrkirche in Beilngries, Altmühltal-RadwegBeilngries, 368 m ü.N.N., 8.700 Einw., unterstand wie so viele Orte im Altmühltal jahrhundertelang den Fürstbischöfen von Eichstätt, was noch heute sehr eindrucksvoll das hoch über der Stadt gelegene Schloß Hirschberg, einst deren Jagdschloß, heute Exerzitienhaus der Diözese Eichstätt, zum Ausdruck bringt. Die Stadt vermochte sich aber trotz oder gerade wegen der fürstbischöflichen Obrigkeit zumindest so gut zu entwickeln, daß man sich im 15. Jh. eine mächtige Stadtbefestigung zulegen konnte, die teilweise noch erhalten ist. Während die Mauer, einst bis zu 6 m hoch und bis zu 1 m stark, nur in Resten zu finden ist, glänzt Beilngries mit immerhin neun erhaltenen Türmen, die so schillernde Namen tragen wie z.B. Wasserschöpferturm (der Wasserschöpfer war für die Wasserversorgung des kommunalen Brauhauses zuständig), Sauhüterturm (für die einzelnen Tierarten wie Rinder, Schweine, Schafe gab es je eigene Hirten, der Sauhüter wohnte einst hier) oder Seelennonnenturm (die Totenfrau, die Leichen wusch und ankleidete, durfte hier auf Kosten der Stadt wohnen). Wer sich vorab über die anderen Türme informieren möchte, kann sich unter www.beilngries.de -> Tourismus -> Stadtrundgang ein Faltblatt als PDF-Datei herunterladen.

Roßturm in Beilngries, Altmühltal-RadwegIm Roßturm (dort wohnte der Pferdehirt) ist heute das Musikapparatemuseum untergebracht. Präsentiert werden neben einer eher noch geläufigen Jahrmarktsorgel so illustre Geräte wie ein musizierender Christbaumständer oder eine mannshohe Blechplattenspieluhr, die Sie nicht nur anschauen, sondern auch anhören dürfen - Eintritt frei, Führungen so 14 & 15 h, für Gruppen ab 8 Personen jederzeit nach Anmeldung unter Fon 08461 / 601 530 möglich.

Spielzeugmuseum in Beilngries, Altmühltal-RadwegWenn Sie mit Kindern oder Jugendlichen reisen und meinen, daß die ohnehin viel zu verwöhnt sind und mal sehen sollten, mit welchen Spielzeugen sich unsereins zufrieden geben mußte (na, wenn das mal gut geht, womöglich drehen die den Spieß um und kommen zu dem Schluß, daß wir es doch viel besser hatten), dann sollten Sie dem Spielzeugmuseum einen Besuch abstatten (Hauptstraße 49, geöffnet April-Okt. mo-fr 14-16 h, sa 14-18 h, so 10-18 h). Übrigens darf dort nicht nur angeschaut, sondern auch gespielt werden - weitere Infos finden Sie unter www.museen-anno-dazumal.de.

Abenteuerpark in Beilngries, Altmühltal-RadwegWenn Ihnen oder den Kindern bzw. den Jugendlichen aber der Sinn mehr nach Nervenkitzel steht, kann Beilngries auch weiterhelfen; denn im Altmühltaler Abenteuerpark dürfen Sie sich z.B. im Waldhochseilgarten in luftiger Höhe von Baum zu Baum hangeln, wobei das Risiko durch eine ausführliche Sicherheitseinweisung und -ausrüstung auf ein erträgliches Maß gemindert wird. Festes Schuhwerk und dem Wetter angepaßte Kleidung sind Voraussetzung für eine Teilnahme; Kinder unter 12 Jahren dürfen die eigenen Grenzen nur in Begleitung eines Erwachsenen ausloten - Öffnungszeiten und Preise finden Sie unter www.altmuehltaler-abenteuerpark.de.

Felsenkellerlabyrinth in Beilngries, Altmühltal-RadwegDa das Unternehmen, das den Abenteuerpark betreibt, aus einer Brauerei hervorging, wird aber noch eine andere Attraktion geboten, nämlich eine Führung durch das Felsenkellerlabyrinth. Die Felsenkeller gehen auf das im 15. Jh. gegründete Fürstbischöfliche Brauhaus zurück und dienten als Lagerraum. Dank der Erfindung der Kühlmaschine verlor der Bierkeller an Bedeutung und geriet schließlich in Vergessenheit, bis nach der Einstellung des Braubetriebs (1980) Maschinen und sonstige Gerätschaften der Brauerei hier eine neue Bleibe fanden, so daß Ihnen nun Ostern bis Okt. so 10.30 h, im August auch do 10.30 h, bei Führungen die traditionelle Herstellung des edlen Gerstensaftes erläutert werden kann.

Beilngries, Altmühl-Radtour Touristikverband, Hauptstraße 14, 92339 Beilngries, Fon 08461 / 8435, Fax 08461 / 9661,
E-Mail: tourismus@beilngries.de, Internet: www.beilngries.de.

 

Nach einem Besuch und/oder Übernachtung folgen Sie vom Rathaus der „Hauptstraße“ zu einer beampelten Kreuzung, queren gerade und können bald auf den Geh- und Radweg linker Hand wechseln. Mittels einer eigenständigen Fußgänger- und Radlerbrücke queren Sie die Altmühl und radeln weiter parallel zur B 299 bis auf die Höhe des kleinen Flugplatzes.

Dort knickt der Altmühltal-Radweg links ab, und die Räder rollen nun zunächst auf Asphalt, später eine Weile auf Schotter, dann auf Betonplatten und schließlich wieder auf Asphalt nach Kottingwörth. Im Ort biegen Sie links in eine Vorfahrtstraße ein, überqueren die Altmühl, zweigen gleich darauf rechts ab und halten sich wenige Meter weiter erneut rechts, um sodann den Ort zu verlassen.

Durchgängig radeln Sie auf Asphalt nach Töging, wo Sie die Landstraße queren und gleich darauf halblinks ein wenig ansteigend in den Ort fahren. Alsbald geht es leicht nach links versetzt weiter auf einem ehemaligen Bahndamm, jetzt asphaltierten Geh- und Radweg, und damit später vorbei an der Kirche sanft abfallend und gerade über eine Vorfahrtstraße hinweg, bis Sie mit einem Rechts-/Linksschwenk zur Brücke über den Main-Donau-Kanal kommen.

Mit zunächst einem Rechts-, dann einem Linksbogen geht es nach Dietfurt hinein, wo der Geh- und Radweg bald endet, und Sie auf der Straße - immer mit der Vorfahrt - in die Stadtmitte fahren.

 

Stadtinfo

Marktplatz in Dietfurt, Altmühltal-RadwegDietfurt, 364 m ü.N.N., 2.800 Einw., scheint alljährlich am so genannten Unsinnigen Donnerstag viel, viel weiter östlich zu liegen; denn dann feiern die Chinesen Fasching. Warum die Dietfurter als Chinesen bezeichnet werden, weiß keiner so genau, aber gern schließen sich alle der Anekdote an, der gemäß einst der Eichstätter Bischof zu dem Schluß kam, daß die Dietfurter zu wenig Steuern zahlen würden, weshalb er seinen Kämmerer zur Stadt schickte. Da die Dietfurter hiervon vor dessen Ankunft erfuhren, schlossen sie kurzerhand die Stadttore, so daß der Kämmerer unverrichteter Dinge von dannen ziehen mußte. Dem Bischof gegenüber soll er dann erklärt haben, daß ihm die Dietfurter wie Chinesen vorkämen, die sich hinter ihren hohen Mauern verschanzten.

Gesichert ist, daß bereits 1860 Dietfurt als Chinesenviertel bezeichnet wurde, und da die Bürger dies nun ganz und gar nicht als Beleidigung empfinden, feiern sie alljährlich einen großen Maskenumzug mit chinesischen Kostümen.

Da die Faschingszeit nicht gerade die ideale Fahrradreisesaison ist, wird Sie aber vielleicht eher interessieren, daß Dietfurt noch mit zwei Museen aufwarten kann, und zwar zum einen dem Museum im Hollerhaus (Ur- und Frühgeschichte, Geschichte der Kanalbauten, Pfarrgasse 6, geöff. im April nur an den Wochenenden, Mai-Mitte Okt. mi 14-18 h, sa 15-18 h und so 14-17 h) und zum anderen dem Altmühltaler Mühlenmuseum (weit über 500 Jahre alte, wassergetriebene Mühle, die seit 1897 Dietfurt auch mit Strom versorgte, Hauptstraße 51, tägl. 8-20 h, Führungen bei laufender Mühle tägl. 10, 14 & 16 h).

Dietfurt, Altmühl-Radtour Tourist-Information, Hauptstraße 26, 92345 Dietfurt a.d. Altmühl, Fon 08464 / 640019, Fax 08464 / 640033, E-Mail: touristik@dietfurt.de, Internet: www.dietfurt.de.

 

Auf der „Hauptstraße“ geht es aus der Stadt hinaus, und bei den letzten Häusern beginnt rechts ein Geh- und Radweg, mit dem Sie einen Rechts-/Linksschwenk absolvieren, um die Ortsumfahrung zu unterqueren, dann nach links schwenken und schließlich mit einem weiten Rechtsbogen zum langen, sanften Anstieg am Wolfsberg gelangen.

Entsprechend geht es wieder abwärts, und leider endet der Geh- und Radweg am Ende der rauschenden Abfahrt bei den ersten Häusern von Mühlbach, so daß Sie sich in den fließenden Verkehr auf der Fahrbahn einordnen müssen. Ach, an einer solchen Stelle wäre es doch schön, wenn ausnahmsweise mal dem Radverkehr der Vorrang eingeräumt würde.

Nachdem der Mühlbach überquert wurde, geht es mit Radhinweis rechts, und Sie radeln bis zum Ortsende auf Asphalt, sodann auf Schotter und derart bis zum Ludwig-Donau-Main-Kanal, wo die Etappe links weiter führt und Sie alsbald eine alte Schleuse samt Schleusenwärterhäuschen erreichen.

 

Info: Ludwig-Donau-Main-Kanal

Ludwig-Donau-Main-Kanal, Altmühltal-RadwegWas unter Karl dem Großen 793 nicht gelungen war, nämlich Donau und Main mit einem Kanal zu verbinden, wurde über 1000 Jahre später unter König Ludwig I. von Bayern erneut - und nun erfolgreich - in Angriff genommen. 1836 begannen die Bauarbeiten am 172 km langen Ludwig-Donau-Main-Kanal (von Bamberg bis Kelheim unter Einschluß der Altmühl ab Dietfurt) und dauerten bis 1846 an. Genau 100 Schleusen waren erforderlich, um die Höhenunterschiede überwinden zu können. Die vorgesehenen Standardkähne konnten bei einer Länge von 24 m sowie einer Breite von knapp über 4 m immerhin eine Last von 100 Tonnen transportieren. Dank der günstigen Konstruktion genügte auf den ebenen Abschnitten zwischen den Schleusen ein einziges Pferd als Zugkraft!

Entsprechend entwickelte sich in den ersten Jahren der Kanalverkehr rasch, doch wurde schon 1850 mit fast 200.000 Tonnen die höchste Auslastung ermittelt. Es war nämlich eine sich stürmisch entwickelnde Konkurrenz unterschätzt worden: die Eisenbahn, die ähnliche Lasten weitaus schneller befördern konnte. Außerdem war der Kanal für neuere Binnenschiffe viel zu klein und im Grunde schon bei seiner Fertigstellung überholt.

Nach Bombentreffern gegen Ende des Zweiten Weltkriegs lief der Kanal teilweise trocken und wurde deshalb 1950 aufgelassen. Dafür stellt er heute auf bestimmten Trassen eine ideale Veloroute dar; alles macht eben irgendwie doch noch Sinn.

 

 

Beständig rollen die Räder nun auf Schotter, vorbei an Meihern, dann mit schönem Blick auf die Burg Eggersberg, weiter vorbei an Oberhofen und Gundlfing, bis Sie die Kräfte kurz sammeln müssen, um auf Asphalt steil hügelan zu radeln. Jenseits geht es - ebenso auf Asphalt - mit bis zu 14 % abwärts, und der fürsorgliche Staat hat doch glatt ein Schild aufgestellt, gemäß dem Radfahrer wegen des starken Gefälles absteigen sollen. Klar, und Autofahrer sollten aussteigen, wenn das Gefälle groß ist, oder wie oder was?

Danach geht es weiter wie gehabt, d.h. auf Schotter bis zu einer Staustufe und Schleuse, wo Sie auf das andere Ufer wechseln und alsbald Riedenburg erreichen. Kurz vor einer Altmühlbrücke leiten die Hinweise rechts über einen Parkplatz zu einer Straße, die links zu einer abknickenden Vorfahrtstraße direkt an der Brücke führt. Sie biegen geradeaus in die Straße „An der Altmühl“ ein und finden dann rechts die Altstadt.

 

Stadtinfo

Tourist-Information am Marktplatz in Riedenburg, Altmühltal-RadwegRiedenburg, 360 m ü.N.N., 5.700 Einw., hat aus der Not - Lage des Ortszentrums am neuen Kanal - eine Tugend gemacht und sich eine komplett neue Promenade gegönnt. Die Geschmäcker sind verschieden, und manch einem mag es nicht gefallen, weil es eben neu ist; die Anlage ist aber städtebaulich gelungen und wird, die Kritiker mögen darüber spotten, sehr gut angenommen. So kann es Ihnen an schönen Sonn- oder Feiertagen durchaus passieren, daß Sie schon schauen müssen, wo Sie Ihr Fahrrad lassen können, so belebt ist es dann gern einmal, wobei außer Fahrrädern vor allem sehr viele motorisierte Zweiräder die wenigen Parkplätze besetzen - offenbar hat sich Riedenburg bei den Motorradfahrern den Ruf einer idealen „Raststätte“ erworben.

Wenn Sie nicht nur rasten, sondern auch etwas für die grauen Zellen tun wollen, sollten Sie einen Besuch im Kristallmuseum (Bergkristallstraße 1, geöff. März-Okt. tägl. 9-18 h) erwägen, wo man u.a. die größte Bergkristallgruppe der Welt präsentiert - 3 m lang, 2 m breit, teils über 1 m hoch und immerhin 7,8 t schwer; weitere Infos unter www.kristallmuseum-riedenburg.de. Oder Sie besuchen das Klingende Museum (Mühlstraße 3, geöff. mo, di, do & fr 9-12 & 14-18 h, mi & sa 9-12 h, so 14-17 h), welches sich der Geschichte der Musikwiedergabegeräte widmet und unter www.audio-creativ.de/museum.html schon mal einen Einblick in die große Sammlung gewährt.

Meeresmuseum Ozeania in Riedenburg, Altmühltal-RadwegAufgrund der großen Entfernung Riedenburgs vom Meer ist es etwas verblüffend, daß hier das Meeresmuseum Ozeania beheimatet ist. Verständlich wird es, wenn man bedenkt, daß es das Ergebnis einer Sammelleidenschaft ist, und diese mit der Suche nach Ammoniten (Kopffüßler aus der Jura- und Kreidezeit, die z.B. im Raum Solnhofen gefunden werden können) begann. Inzwischen haben sich über 3.500 Exponate angesammelt, so daß Sie die Vielfalt der Formen und Farben von Schnecken und Muscheln aus allen Weltmeeren ausgiebig bewundern können. Weitere Infos finden Sie unter www.meeresmuseum-ozeania.de, geöff. April-Okt. tägl. außer mi 10-18 h.

Wer sich für die Falknerei interessiert, wird vermutlich auch die ca. 100 Höhenmeter nicht scheuen, die zu überwinden sind, um zur Rosenburg zu gelangen, wo man sich nicht nur dem Artenschutz und der Forschung widmet, sondern auch Flugvorführungen bietet (www.falkenhof-rosenburg.de, geöff. Mitte März-Ende Oktober tägl. außer mo 9-17 h, Flugvorführungen 11 & 15 h).

Riedenburger Brauhaus in Riedenburg, Altmühltal-RadwegJe nach Wochentag bieten sich aber auch noch Stadtführungen, und zwar montags um 18 h eine historische mit dem Burggrafen und samstags um 17 h eine kulinarische, an, für die Sie sich bei der Tourist-Information (s.u.) anmelden müssen, oder Sie nehmen donnerstags um 10.30 h an einer Besichtigung des Riedenburger Brauhauses teil, die selbstverständlich mit einer Probe der ökologischen Biere dieses Hauses verbunden ist - Anmeldung unter www.riedenburger.de oder Fon 09442 / 644.

Riedenburg, Altmühl-Radtour Tourist-Information, Am Marktplatz 1, 93339 Riedenburg, Fon 09442 / 905000, Fax 09442 / 905002, E-Mail: touristik@riedenburg.de, Internet: www.riedenburg.de.

 

Nach einem Besuch der Altstadt und/oder Übernachtung setzt sich die Etappe auf der Straße „An der Altmühl“ fort, und Sie zweigen, nachdem ein Gewässer überquert wurde, links auf einen Schotterweg ab, halten sich sogleich wieder links und alsbald rechts, um durch die Grünanlage und mittels Stegen zur nächsten Altmühlbrücke zu fahren. Halbrechts geht es - direkt auf den Eingang des Kristallmuseums zu - erst unter dieser hindurch und dann mit einem Rechtsbogen auf sie hinauf, um sodann die Altmühl zu überqueren.

Jenseits verlassen Sie die Straße sogleich nach rechts und folgen dem Schotterweg entlang der Altmühl bzw. dem heutigen Main-Donau-Kanal weiter abwärts. Bei Prunn rollen die Räder vorübergehend auf Asphalt, und es wird ein schöner Blick auf das Schloß Nußhausen offeriert, bevor wieder Schotter den Rollgrund bildet und Sie bald eine Unterführung passieren, mittels der Sie in den Ort bzw. zum Schloß gelangen können.

Bald darauf kommen Sie nach Pillhausen und damit zum Kastlhof, wo der Altmühlradweg geradewegs vorbei am Campingplatz führt.

 

Pillhausen, Riedenburg, Altmühl-Radtour  Übernachtungsmöglichkeit in Pillhausen

 

'Tatzlwurm', Hängebrücke über die AltmühlNach einem Bogen um Altarme der Altmühl herum, radeln Sie beinahe eingekeilt zwischen Kanal und Landstraße und erreichen sodann den Ortsteil Weihermühle von Essing. Verpassen können Sie das nicht, denn dort quert die Altmühl eine sehr sehenswerte, elegant geschwungene Holzbrücke, die der Volksmund „Tatzlwurm“ getauft hat. Ich gestatte mir die Annahme, daß die Brücke so manchen reizen wird, sie zu nutzen, obwohl der Altmühlradweg weiter am linken Ufer verläuft. Kein Problem, denn kurz vor der Brücke lenken Hinweise rechts zu einer Unterführung der Landstraße und damit auf die Dorfstraße, die rechts zum hiesigen Fuß der Brücke führt. Zwar bedeuten Schilder, daß Radfahrer absteigen und schieben sollen, aber nicht wegen der Tragfähigkeit der Konstruktion (500 kg/m²), sondern der Rutschgefahr bei Nässe. Also...

Wenn Sie nicht gleich wieder zurück zum linken Ufer fahren wollen, können Sie am rechten Ufer links dem Schotterweg folgen, der bald in einen asphaltierten Fahrweg übergeht, auf dem Sie bis zur nächsten Altmühlbrücke fahren können. Dort sollten Sie die Uferseite wechseln; denn weiter flußabwärts wird der Weg recht grobschotterig. Dies bedeutet, daß Sie rechts einen weiten Bogen sanft ansteigend schlagen müssen, um auf die Landstraße und damit über die Altmühl zu gelangen. Auf der anderen Seite biegen Sie zweimal rechts ab, stoßen auf eine Vorfahrtstraße, queren gerade (Richtung Sportplatz) und finden sogleich links den Anschluß an den Radwanderweg.

Wer trotz Brückenbesteigung am linken Ufer bleibt, folgt weiter dem Schotterweg, ignoriert später an einer Gabelung die Möglichkeit halbrechts und fährt sodann auf Asphalt über ein Gewässer hinweg, bevor es gleich darauf rechts geht. Nahe dem Fluß bzw. Kanal unterqueren Sie die Brücke von Essing, halten sich danach am Sportplatz links und treffen sodann diejenigen, die der Variante am rechten Ufer gefolgt sind und mit denen Sie noch einen Abstecher in den Ort erwägen sollten; denn

 

Stadtinfo

Kunstweg in Essing, Altmühltal-RadwegEssing, 351 m ü.N.N., 1.000 Einw., lädt mit dem Kunstweg an Fels und Fluß zur Rast. Der Weg entlang eines Altarms der Altmühl (leider recht nahe der Landstraße) offeriert mit den sog. Trigrammen je nach Entfernung und Betrachtungswinkel unterschiedliche Ausblicke auf Essing und die Umgebung. Die Farbgebung orientiert sich an den vier Jahreszeiten: Grün steht für den Frühling, gelb für den Sommer, rot für den Herbst und blau für den Winter. Durch ein solches Trigramm können Sie sich auch den Kultplatz anschauen.

Kunstweg in Essing, Altmühltal-RadwegEr greift drei Symbole auf: Die kreisrunde Form erinnert an die Hügelgräber der Kelten, das Kreuz steht für das Christentum und die kleine Pyramide an der Spitze für die mittelalterliche Kommunikation von Burg zu Burg mittels Spiegeln. Damit Sie sodann noch ein wenig darüber sinnieren können und dabei nicht stehen müssen, stehen auch noch ein paar ausgefallene Bänke zur Verfügung. Eine nimmt Bezug zur nahe gelegenen Tropfsteinhöhle (s.u.), bei einer anderen dient die Altmühl als Rückenlehne, und eine dritte gemahnt zur Rechtschaffenheit; denn wer saß dereinst schon gern im Narrenhäusl. Im Übrigen können Künstler befristet Skulpturen aufstellen, so daß für Abwechslung gesorgt ist. Und vorab können Sie sich einen ersten Eindruck unter www.marktessing.de -> Sehenswürdigkeiten -> Kunstweg verschaffen.

Burg Randeck in Essing, Altmühltal-RadwegWenn Sie über Nacht bleiben und gut 160 Höhenmeter nicht scheuen, bietet sich ein Besuch der Burg Randeck an, die im Zuge des Dreißigjährigen Kriegs von den Schweden zerstört wurde, aber noch so gut erhalten ist, daß die Grundstrukturen erkennbar sind. Und lohnenswert ist der Aufstieg allein schon wegen des herrlichen Ausblicks (geöff. April-Okt. tägl. 9.30-18 h).

Nur 50 Höhenmeter müssen Sie bewältigen, wenn Sie ins Innere des Gebirges vordringen möchten. Unweit östlich von Essing gestattet dies die Tropfsteinhöhle Schulerloch (Anfahrt s.u. in der Etappenbeschreibung). Die Höhle selbst ist eben, ca. 420 m lang und beinhaltet einen immerhin 793 m² großen Raum. Ob der Dunkelheit müssen Sie sich keine Sorgen machen, denn die Höhle ist elektrisch beleuchtet; allerdings sollten Sie eine Jacke mitnehmen, denn in der Höhle herrschen konstant 9° C, weshalb sie im Winter auch den Fledermäusen als Quartier dient (Besichtigung nur mit Führung, geöff. tägl. 10-16 h, in der Hauptsaison -17 h, Führungsdauer 20-30 min, Führungen alle 30 min). Und wenn es terminlich paßt, nehmen Sie vielleicht an einer der Musik- oder Tanzveranstaltungen teil - Infos hierzu finden Sie unter www.schulerloch.de.

Essing, Altmühl-Radtour Verkehrsamt, Markplatz 1, 93343 Essing, Fon 09447 / 920093, Fax 09447 / 9911077,
E-Mail: markt.essing@t-online.de, Internet: www.marktessing.de.

 

Beim Sportplatz führt die Etappe rechts und damit zurück zur Altmühl bzw. dem Kanal, wo Sie nun auf Schotter einen weiten Bogen um Altessing schlagen. Bei den letzten Häusern stoßen Sie auf eine Asphaltierte - rechts ist eine Brücke zu sehen. Wer die Tropfsteinhöhle Schulerloch (s.o.) besichtigen möchte, versetzt hier wenige Meter links/rechts und folgt einem asphaltierten Fahrweg, mit dem alsbald die Landstraße unterquert wird. Jenseits halten Sie sich rechts und gelangen derart auf dem asphaltierten Geh- und Radweg zum Schulerloch.

Nach dem Besuch der Tropfsteinhöhe können Sie natürlich zurück nach Altessing radeln, der Geh- und Radweg reicht aber auch bis zur Häuseransammlung Oberau (wegen des großen Natursteinwerks nicht zu übersehen), wo Sie auf die andere Seite der Landstraße versetzen können, um ein paar Meter weiter mit Rechts-/Linksschwenk wieder direkt an den Kanal und damit auf den Altmühlradweg zu gelangen.

Wer aber nicht zum Schulerloch möchte, hält sich in Altessing rechts, überquert den Ludwig-Donau-Main-Kanal und folgt jenseits dem Schotterweg zwischen altem und neuem Kanal, so daß Sie auf einer Insel radeln - mitten im Landesinnern, auch nicht schlecht.

Auf der Höhe des Steinbruchs von Oberau und der Liegeplätze für die Schleuse Kelheim wechselt der Belag zu Asphalt, und so radeln Sie genüßlich zur Schleusenbrücke, wo Sie schon mal einen Blick auf die Befreiungshalle werfen können. Außerdem wird es langsam Zeit, sich von der Altmühl zu verabschieden. Vielleicht haben Sie Glück und können einem eher seltenen Ereignis beiwohnen, nämlich dem Schleusen eines Binnenschiffes. In Anbetracht des Aufwandes, der betrieben wurde, um den Main-Donau-Kanal zu bauen, ist es nämlich schon beinahe peinlich, daß er von so wenigen Schiffen genutzt wird. Gelegentlich kann man sogar den Eindruck gewinnen, daß er stärker von Passagier- als von Lastschiffen frequentiert wird, was die enormen Kosten wohl kaum rechtfertigen dürfte.

Hängebrücke der Altmühl-Radtour in KelheimDoch genug gemeckert. Mittels der Schleusenbrücke versetzen Sie auf das rechte Ufer, sausen links abbiegend auf Asphalt abwärts und erreichen bald darauf das Ortseingangsschild von Kelheim. Gleich danach zweigen Sie links ab, halten sich geradeaus, wenn die Straße nach rechts abknickt, überqueren den Damm und radeln rechts unmittelbar am Kanal entlang. Nach der nächsten Brücke geht es mit sanftem Rechts-/ Linksschwenk auf einem etwas schmaleren Schotterweg - vorbei an einem Parkplatz rechter Hand - zum nördlichen Tor der Altstadt (Altmühltor). Genau dort befindet sich die schöne, halbkreisförmige Fußgänger- und Radfahrerbrücke.

Die Tourist-Information finden Sie, indem Sie durch das Tor und geradeaus bis zum zentralen Marktplatz („Ludwigsplatz“) fahren. Links einbiegend kommen Sie zum dann rechts gelegenen „i“.

 

Stadtinfo

Befreiungshalle in Kelheim, Altmühltal-RadwegKelheim, 343 m ü.N.N., 15.000 Einw., entwickelte sich trotz der verkehrsgünstigen Lage an der Mündung der Altmühl in die Donau in den vergangenen Jahrhunderten nicht gerade stürmisch, so daß es heute mit einer kleinen und hübschen Altstadt aufwarten kann, die durch ihre klare Aufteilung in vier Stadtviertel mit zwei Hauptstraßenzügen überrascht. Dabei soll nicht unterschlagen werden, daß die Erhaltung der Altstadt den Bürgern geschuldet ist, die 1945 Kelheim kampflos den anrückenden amerikanischen Truppen übergaben - ein Verhalten, das nicht ohne Risiko war, schließlich hätten die Nazis, so sie denn noch gekonnt hätten, die Kapitulation hoch bestraft.

Befreiungshalle in Kelheim, Altmühltal-RadwegDie bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt werden Sie schon bei der Anfahrt bemerkt haben, schließlich ist sie wegen ihrer Größe und hervorragenden Lage auf dem Michelsberg nicht zu übersehen: die Befreiungshalle. Der monumentale Rundbau wurde 1842 bis 1863 unter König Ludwig I. zur Erinnerung an die Befreiungskriege gegen Napoleon (1813-1815) errichtet und beherbergt im Innern 34 Siegesgöttinnen, die an die Herrführer der Koalition erinnern und deren Schilde sinnigerweise aus erbeuteten französischen Kanonen gegossen wurden. Lohnenswert ist wegen des schönen Weitblicks auch der Aufstieg zur rundum laufenden Außengalerie - geöffnet Mitte März-Okt. tägl. 9-18 h.

Kloster WeltenburgWer etwas Zeit mitbringt, sollte nicht versäumen, mit dem Schiff zum Kloster Weltenburg zu fahren, wobei der Donaudurchbruch passiert wird - wie der Name schon sagt, eine Stelle, an der die Donau entschieden hat, daß sie - Gebirge hin, Gebirge her - dort durch will. Das Kloster wurde Anfang des 7. Jh. gegründet und erlebte seine größte Blüte in der ersten Hälfte des 18. Jh., als die heutigen barocken Bauten entstanden und damit auch die von den Brüdern Asam mit einem imposanten Innern versehene Kirche. Sollten Sie durch die Schiffsfahrt und die Besichtigung der Kirche durstig geworden sein, sind Sie im Kloster Weltenburg genau richtig; denn die um 1050 gegründete Klosterbrauerei darf sich als die älteste der Welt bezeichnen und serviert entsprechend der Erfahrung in der Klosterschenke (samt großem Biergarten im Hof) erlesenen Gerstensaft.

Wenn Sie dadurch auf den Geschmack gekommen sein sollten, empfiehlt sich in Kelheim ein Besuch des Weißen Brauhauses. 1607 wurde das seinerzeit kurfürstliche Brauhaus errichtet und profitierte von der bis 1651 geltenden Regelung, daß Weißbier nur von den kurfürstlichen Brauereien in München und Kelheim hergestellt werden durfte, so daß es keine Absatzschwierigkeiten gegeben haben dürfte. Heute beherbergt das weitläufige Gelände die Privatbrauerei Georg Schneider & Sohn, die dienstags (Mai-Okt. auch donnerstags) um 14 h Führungen anbietet.

Sollten Sie mehr über die Geschichte der Stadt in Erfahrung bringen wollen, bietet sich ein Besuch des Archäologischen Museums an (Lederergasse 11, geöff. April-Okt. di-so 10-17 h), das sich neben der Besiedlung des Donau-Altmühl-Raums in den vergangenen Jahrtausenden auch der Stadtgeschichte widmet. Und wenn Sie sich für Orgelmusik begeistern, sollten Sie in der Franziskaner-Klosterkirche (Am Kirchensteig 4) vorbeischauen, da sie das Orgelmuseum beherbergt (geöff. April-Okt. di-so 14-17 h).Im Keldorado in Kelheim, Altmühltal-Radweg

Wenn Sie in Begleitung von Kindern oder Jugendlichen reisen, die sich mal austoben müssen, liegt es wohl näher, das Keldorado (unweit altmühlabwärts) aufzusuchen, wo verschiedenste Sport- und Badeanlagen u.a. mit Luftperlbank, Sprudel- und Massagedüsen und eine 86 m lange Wasserrutsche geboten werden - Öffnungszeiten und Eintrittspreise erfahren Sie unter www.keldorado-kelheim.de.

Kelheim, Altmühl-Radtour Tourist-Information, Ludwigsplatz 14, 93309 Kelheim, Fon 09441 / 701234, Fax 09441 / 701207,
E-Mail: tourismus@kelheim.de, Internet: www.kelheim.de.

 

Um die Rückreise mit der Bahn antreten zu können, müssen Sie zum Bahnhof in Saal fahren, da Kelheim selbst nur noch über einen stillgelegten Bahnhof verfügt. Hierzu verlassen Sie die Altstadt gen Norden durch das Altmühltor, überqueren die zum Main-Donau-Kanal ausgebaute Altmühl mittels der im 180°-Bogen geschwungenen Fußgänger- und Radlerbrücke und gelangen jenseits mit kurzem Zick-Zack auf die parallel zum Kanal verlaufende „Friedhofstraße“. Wenn diese Straße bald nach links schwenkt, geht es mit Hinweis des Donauradwegs rechts, was sich ein paar Meter weiter wiederholt, und so kommen Sie wieder direkt an die Altmühl heran. Dabei rollen die Räder noch ein Stückchen auf der Straße, bevor es halbrechts auf den Hochwasserschutzdamm hinauf geht.

Zunächst ist der Weg auf dem Damm noch schmal, aber auch mit Kinderanhänger gut beradelbar und weist zudem bald einspurige Breite auf. So geht es von Kfz unbelästigt nach Kelheimwinzer, wo Sie den Damm kurz verlassen, dann wieder hinauf radeln und sogleich halblinks in den Ort fahren. Vorbei an der rechter Hand liegenden Kirche geht es zu einer T-Kreuzung, dort rechts, dann links zu einer Vorfahrtstraße, in diese rechts und noch vor dem Ortsende halbrechts, so daß Sie zum Hochwasserschutzdamm zurückkommen. Langer Rede, kurzer Sinn: Wenn Sie nicht in den Ort möchten, können Sie auch einfach dem Damm folgen...

Sodann müssen Sie aber Obacht geben, denn während der Donauradweg alsbald unter der Straßenbrücke her führt, müssen Sie sich links unterhalb des Hochwasserschutzdamms halten, um auf dem Schotterweg zur Brückenauffahrt zu radeln. Direkt davor schlagen Sie einen Haken nach links, unterqueren sodann mit 180°-Rechtsbogen die Straße und radeln im Anschluß auf Asphalt sanft ansteigend hinauf zur Brücke.

Nach der Überquerung der Donau und der B 16 wechseln Sie beim Ortseingang auf die Fahrbahn, radeln ein wenig hügelan und gelangen nach dem Bahnübergang an einen Kreisverkehr, an dem Sie sozusagen links abbiegen (Hinweis zum Bhf. Saal vorhanden). Nach wenigen hundert Metern ist dann das gelbe Bahnhofsgebäude linker Hand erreicht.

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Altmühltal-Radweg (4)

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