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Donauradweg (6)
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Etappe 6: Lechsend – Marxheim – Bertoldsheim – Stepperg – Rennertshofen - Riedensheim – Bittenbrunn – Neuburg – Grünau – Rohrenfeld – Weichering – Ingolstadt (50 km)
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Sofern Sie im Besitz der CD "TOP 200" sind, können Sie sich die unten abgebildete Etappe mit eingezeichneter Streckenführung hier als Overlay-Datei herunterladen (ca. 7 KB).
Informationen zur CD TOP 200
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Quelle: ATKIS® DTK200-V, © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2004
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Gleich nach dem Ortsende von Lechsend beginnt wieder rechts ein Geh- und Radweg, und es heißt erneut die Kräfte zu sammeln; da es erst sanft, dann recht ordentlich hügelan geht. Nach dem Passieren des Wäldchens ist es aber geschafft, und es wird ein schöner Blick ins Donautal - weniger Meter weiter auch ein Pausenplätzchen - geboten. Außerdem gibt es natürlich eine entsprechend lange Abfahrt hinunter nach Marxheim. Dort müssen Sie das Tempo allerdings kurz drosseln; denn der Geh- und Radweg endet bei den ersten Häusern, bevor es auf der Fahrbahn weiter abwärts in die Ortsmitte geht.
Kurz nach der Kirche biegen Sie mit Radhinweis rechts ab, radeln auf die Donau zu, zweigen aber noch davor bei der Häuseransammlung Bruck links ab, halten sich vor dem Sportplatz rechts und schlagen einen Linksbogen um den Tennisplatz, um zur Donau zu gelangen. Dort haben Sie die Qual der Wahl; denn Sie können sowohl unterhalb des Damms als auch auf ihm fahren - jeweils gut beradelbarer Schotter.
Wenn Sie die Liegeplätze einiger Sportboote erreicht haben, knickt der Donauradweg links ab. Sie queren einen Graben, radeln rechts über einen Parkplatz und folgen dann den Windungen des einspurigen Asphaltwegs zur Landstraße, die geradewegs gequert wird. Jenseits geht es hinein nach Bertoldsheim, wo die Straße bald nach rechts schwenkt und etwas hügelan leitet. Dort zweigen Sie links ab, wählen die zweite Straße rechts („Bräuhausgasse“), radeln nochmal etwas hügelan zu einer Vorfahrtstraße und „biegen“ gerade in diese ein, so daß Sie mit einem Rechtsschwenk unterhalb der Kirche entlang fahren.
Nun sind nur noch sehr wenige Höhenmeter zu erobern, und es geht geradeaus vorbei am rechter Hand liegenden Gasthof, um bei der nächsten Möglichkeit links abzuzweigen. Alsbald passieren Sie die Zufahrt zum Schloß (s.u.), das etwas versteckt hinter Bäumen liegt, und zweigen wenige Meter weiter halbrechts ab, um steil abwärts zur Landstraße zu sausen.
Die Landstraße überqueren Sie leicht nach rechts versetzt und radeln sodann auf glattem, einspurigem Asphalt durch die Wiesen und Felder. Mit ein paar Schlenkern - vorbei an Wegen geringerer Güte - und schließlich einem weiten Linksbogen wird Stepperg erreicht, wo Sie einen Bach überqueren und gleich danach rechts abbiegen; links gelangen Sie nach Rennertshofen.
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Stadtinfo
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Rennertshofen, 394 m ü.N.N., 5.100 Einw., liegt zwar mit seinen Ortsteilen Bertoldsheim, Hatzenhofen, Stepperg und Riedensheim direkt am Donauradweg, doch fahren augenscheinlich nicht alle, die es könnten, in die Ortsmitte von Rennertshofen, obwohl das Ensemble mit barocker Pfarrkirche und Renaissance-Rathaus (16. Jh.) sowie Resten der Stadtbefestigung samt Tortürmen dies rechtfertigen. Wer also zur Abwechslung mal die eingetretenen Pfade verlassen möchte und nichts gegen ein ruhiges Landstädtchen hat, ist hier richtig.
Das Schloß in Bertoldsheim werden Sie kaum übersehen und hoffentlich nicht umsonst versucht haben, das Innere zu besichtigen; dies ist nämlich nicht möglich. Dafür gibt es hier noch die Information, daß das Schloß zwischen 1718 und 1730 vom Eichstätter Baumeister Gabriel de Gabrieli für den kurpfälzischen und kaiserlichen General Freiherr Fortunat von Isselbach (was für ein Name!) erbaut wurde. Übrigens mangelt es in der Einheitsgemeinde Rennertshofen nicht an Schlössern, wie Sie in Stepperg feststellen werden; denn dort steht ein dreiflügeliges Schloß, dessen Hauptbau aus dem 16. Jh. und dessen Flügel aus dem 19. Jh. stammen. Gönnen Sie ihm und der Pfarrkirche ruhig einen Blick, so können Sie noch verschnaufen, bevor es recht ordentlich hügelan geht...
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Markt Rennertshofen, Marktstraße 18, 86643 Rennertshofen, Fon 08434/9407-0, Fax 08434/613,
E-Mail: info@rennertshofen.de,
Internet: www.rennertshofen.de.
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Nach einem Linksbogen geht es rechts und sodann zu einer abknickenden Vorfahrtstraße, in die Sie geradeaus „einbiegen“, um nach ein paar hundert Metern halbrechts in die „Usselstraße“ abzuzweigen. Damit kommen Sie nochmal dicht an den Bach - die Ussel eben -, biegen auf der Höhe einer Brücke links, gleich darauf nochmal links und dann rechts ab. So radeln Sie etwas aufwärts zu einer T-Kreuzung, an der es links in die „Antonibergstraße“ geht, und Sie sollten noch kurz tief Luft holen; denn alsbald schließt sich geradeaus eine Allee an, die kräftig aufwärts führt. Dafür wird am Ende der Steigung ein schöner Aussichtsplatz geboten, bevor der Asphalt endet und Sie halblinks auf Schotter durch den Wald radeln, wobei Rücksicht auf die hier oftmals Walkenden angebracht ist.
Östlich des Waldes fällt die Strecke dann beachtlich ab, und Sie können die Räder mal so richtig gehen lassen; denn es steht nun wieder einspuriger, glatter Asphalt zur Verfügung. Außerdem können Sie die Bremsen testen; denn es geht bald rechts, dann aber wieder mit ordentlichem Gefälle und schließlich mit weitem Linksbogen ausrollend nach Riedensheim. Im Ort halten Sie sich zunächst geradeaus, bis die Straße nach rechts schwenkt und Sie noch einmal an Höhe verlieren, bevor es nach den letzten Häusern bei der nächsten Möglichkeit links auf einen einspurigen Asphaltweg geht.
So radeln Sie durch die Wiesen bis zu einem niedrigen Hochwasserschutzdamm, wo der Asphalt in einen groben Schotterweg übergeht. Später wird der Weg schmaler, bleibt aber auch mit Kinderanhänger beradelbar. Derart gelangen Sie an den Hochwasserschutzdamm der Donau, fahren hinauf und folgen ihm ca. 150 m, bevor es halblinks wieder auf einen schmalen Weg geht. Dieser geht bald in einen Schotterweg über, mit dem Sie den Wald verlassen und mit einem Rechts-/Linksbogen zu einer einspurigen Asphaltierten fahren, die schnurgerade durch die Felder leitet.
Die Einspurige mündet in eine zweispurige Asphaltbahn, die links nach Bittenbrunn führt. Einfach dem Verlauf der Straße folgend stoßen Sie auf der Höhe der Kirche auf eine Vorfahrtstraße, biegen rechts ein und können alsbald rechts auf einen parallel verlaufenden Geh- und Radweg wechseln.
So radeln Sie eine ganze Weile, bis Sie auf eine beampelte Kreuzung stoßen, rechts abbiegen und sogleich die Donau überqueren. Jenseits weisen gleich mehrere Schilder darauf hin, daß es jetzt rechts geht, und entsprechend absolvieren Sie gleich nach dem dortigen Fahrradladen einen 270°-Rechtsbogen, um so unter der Brücke hindurch zur neuen Promenade an der Donau zu gelangen. Dort ist dann auch bei einer Infotafel der rechte Platz, um zu entscheiden, was im Ort unternommen werden soll.
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Stadtinfo
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Neuburg a.d. Donau, 383 m ü.N.N., 27.900 Einw., zu Römerzeiten Sitz eines kleinen Kastells, später einer kleinen Burg, wurde zu Beginn des 15. Jh. als Nebenresidenz der bayerischen Herzöge ausgebaut, wozu am Osthang des Stadtberges ein gotisches Schloß erbaut wurde. Das mag mit ein Grund dafür gewesen sein, daß Neuburg 1505 zur Hauptstadt des gerade neu gegründeten Fürstentums Pfalz-Neuburg, der so genannten „Jungen Pfalz“, aufstieg. Damit folgte eine fast 200jährige Blütephase; denn ab 1522 wurde unter dem Pfalzgraf Ottheinrich, das Schloß um drei Flügel erweitert und im wildreichen Auwald das Jagdschloß Grünau gebaut.
Da der Pfalzgraf 1542 zum Luthertum übertrat, rühmt sich die Stadt heute, Sitz der ältesten protestantischen Kirche (Schloßkapelle) Deutschlands zu sein. Allerdings wechselten die pfälzischen Herrscherlinien mehrfach die Konfession, und so geschah es auch in Neuburg; denn die unter Phillip Ludwig (1569-1614) begonnene Neugestaltung des Karlsplatzes, einschließlich Rathaus und Hofkirche, wurde zwar von seinem Sohn Wolfgang Wilhelm (1614-1653) fortgesetzt, das Gotteshaus jedoch als katholische Marienkirche geweiht.
Ihren Abschluß fand die Blüte mit dem letzten in Neuburg residierenden Fürst, Philipp Wilhelm (1653-1690), der den frühbarocken Ostflügel des Schlosses errichten ließ. Ihm verdankt die Nachwelt die weithin im Donautal sichtbaren Türme, und damit das Wahrzeichen der Stadt.
Bei einem Stadtrundgang, z.B. auch entlang der Reste der Stadtbefestigung aus dem 15. Jh., sollten Sie nicht versäumen, den „Karlsplatz“ aufzusuchen. 200jährige Linden und stattliche Häuser sorgen zusammen mit dem Rathaus und der Hofkirche für ein beachtliches Flair. Und sollte es über den Spaziergang Abend geworden sein, bietet sich vielleicht noch ein Besuch im Birdland-Jazzclub an, der im Gewölbekeller der Hofapotheke, südlich des Platzes untergebracht ist - das Programm finden Sie unter www.birdland.de.

Am nächsten Tag steht dann möglicherweise noch das Pflichtprogramm an, also ein Besuch des Schlosses sowie des Schloßmuseums. Wenn Sie dann den Eindruck haben, nunmehr aber genug altehrwürdige Gebäude gesehen und gewürdigt zu haben, lohnt als Ausgleich vielleicht noch ein Abstecher zum „Sèter Platz“ wo im „Bücherturm“ die Stadtbücherei untergebracht ist und die Neuburger deutlich zeigen, daß Sie sich dem Alten zwar verpflichtet fühlen, aber dem Neuen auch sehr aufgeschlossen gegenüber stehen.
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Tourist-Information, Ottheinrichplatz A 118, 86633 Neuburg a.d. Donau, Fon 08431/55-240, Fax 08431/55-242,
E-Mail: tourismus@neuburg-donau.de,
Internet: www.neuburg-donau.de.
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Der Donauradweg verläuft nun kurz auf der neuen Promenade, bis sich halbrechts ein Zweirichtungsradweg anschließt. Auf diesem geht es ohne Orientierungsprobleme aus der Stadt hinaus, was ein beinahe endlos wirkendes Geradeaus-Radeln entlang der wegen zahlreicher Gewerbebetriebe doch recht beachtlich befahrenen Straße einschließt, bis eine Landstraße gerade gequert wird und sich jenseits einspuriger Asphalt anschließt, der zum Schloß Grünau leitet.
Damit haben Sie die Kfz hinter sich gelassen, umrunden das - nicht zu besichtigende - Schloß zur Hälfte und zweigen dann rechts auf eine noch passabel beradelbare Schotterallee ab, die zum Gutshof Rohrenfeld leitet. Ab dort rollen die Räder auf Asphalt, allerdings nur wenige Meter; denn schon bei der ersten Möglichkeit geht es halblinks auf einen gröberen Schotterweg. Nach einem Rechtsbogen knicken Sie nach links ab, mitten auf freiem Feld nach rechts und schließlich nochmal nach links, so daß Sie an den Waldrand gelangen.
Hinweis: Da diese Wege etwas hoppelig sind, empfiehlt es sich, wenn Sie einen zweispurigen Kinderanhänger mit sich führen, weiter der asphaltierten Allee über Maxweiler nach Weichering zu folgen.
Ansonsten geht es am Waldrand rechts, bevor der Weg in den Wald eintaucht und es nun gilt, einfach dem besseren Weg zu folgen - wo Zweifel aufkommen könnten, steht jeweils auch ein Hinweis zur Verfügung. Mit einigen Schlenkern kommen Sie so schließlich aus dem Wald heraus, radeln bald auf Asphalt und gelangen so zu einem Bahnübergang, an dem das Öffnen der Schranken angefordert werden muß.
Nach dem Bahnübergang folgen Sie links der Straße durch den Ort, bis Sie an eine aufgeweitete, dreiecksförmige Kreuzung stoßen („Kapellenplatz“). Rechter Hand ist eine Landstraße zu sehen, Sie aber biegen links ab, passieren alsbald das rechts liegende Musikheim und folgen einfach dem Verlauf der Straße beständig auf zweispurigem Asphalt rollend aus Weichering hinaus.
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Gemeindeverwaltung, Kapellenplatz 3, 86706 Weichering, Fon 08454/9497-0, Fax 08454/9497-22,
E-Mail: info@weichering.de,
Internet: www.weichering.de.
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Nach einer Weile wird die Bahnlinie mittels einer lang gezogenen S-Kurve unterquert und, kaum daß die Häuseransammlung Rosenschwaig erreicht ist, links/rechts versetzend ein Graben überquert. Damit rollen die Räder auf einspurigem Asphalt, der später in gut beradelbaren Schotter übergeht. Nach einer ganzen Weile bedeutet ein großer Radhinweis, daß Sie rechts abbiegen sollen, und es geht nur wenige Meter weiter links auf den Schotterweg des Hochwasserschutzdamms.
Wieder fällt die Orientierung leicht; denn Sie folgen einfach stur dem Damm, bis Sie in Ingolstadt die „Glacisbrücke“ erreichen. Sie unterqueren die Brückenauffahrt, biegen mit Radhinweis direkt danach links ab und überqueren nun die Donau mittels der angehängten Fußgänger- und Radlerbrücke, die zwei nette Wellen beschert - schließlich sind wir am Wasser, da gehören Wellen nunmal zum guten Ton.
Jenseits geht es rechts bis zu einer beampelten T-Kreuzung, und Sie zweigen gemäß dem Hinweis des Donauradwegs links ab in die „Jahnstraße“ - folgen damit also nicht dem Radhinweis zur Stadtmitte! Auf dem Radweg der „Jahnstraße“ radeln Sie eine ganze Weile an Parkplätzen vorbei und ignorieren dabei beständig diverse Hinweise für die Fußgänger in die Stadtmitte, bis Sie auf die Fahrbahn geführt werden und auf einem Velostreifen sanft hügelan radeln. Nach einem Rechtsbogen gelangen Sie an eine beampelte Kreuzung, an der es rechts und damit durch das Kreuztor - das Wahrzeichen von Ingolstadt - in die Innenstadt geht.
Alsbald halten Sie sich ein wenig rechts und erreichen kurz darauf die Fußgängerzone. Dort muß natürlich geschoben werden, doch schadet das nach all dem Radeln nicht unbedingt. Sollten Sie aber radeln wollen, müssen Sie vor der Fußgängerzone rechts abbiegen und sodann den Radhinweisen mit einigen Schlenkern folgen, bis Sie auf dem „Paradeplatz“ vor dem Neuen Schloß mit denjenigen zusammentreffen, die durch die Fußgängerzone geschoben haben.
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Stadtinfo
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Ingolstadt, 362 m ü.N.N., 122.500 Einw., konnte trotz der rasanten Entwicklung infolge der Ansiedlung großer Raffinerien und eines Automobilherstellers die Altstadt weitgehend erhalten, die noch heute fast rundum von der mittelalterlichen Stadtmauer und Teilen der klassizistischen Befestigung umgeben ist. Dazu zählen natürlich auch die Wallanlagen, die überwiegend als Park genutzt werden. In einem Bollwerk (nordwestlich der Altstadt) ist das Stadtmuseum mit Spielzeugmuseum und Europäischem Donaumuseum untergebracht, das sich u.a. der Geschichte der 806 erstmals urkundlich erwähnten Stadt widmet - im Kavalier Hepp, Auf der Schanz 45, geöffnet di-fr 9-17 h, sa & so 10-17 h; weitere Infos und Eintrittspreise unter www.ingolstadt-tourismus.de/museen sowie www.ingolstadt.de/stadtmuseum, www.ingolstadt.de/spielzeugmuseum und www.ingolstadt.de/donaumuseum.
Sollte schlechtes Wetter dazu animieren, den Tag im Trockenen zu verbringen, empfiehlt sich eine 'Visite' im Deutschen Medizinhistorischen Museum, das sich mit der ärztlichen Forschung und Praxis von der Antike bis heute beschäftigt - Anatomiestr. 18-20, am südwestlichen Rand der Altstadt, geöffnet di-so 10-12 & 14-17 h; weitere Infos und Eintrittspreise unter www.ingolstadt.de/deutschesmedizinhistorischesmuseum. Je nach persönlichen Vorlieben mag dem Einen oder Anderen auch ein Besuch des herzöglichen Neuen Schlosses am östlichen Ende der Fußgängerzone behagen, denn es beherbergt das Bayerische Armeemuseum - insofern passend, als daß die „Neue Veste“ auf rechteckigem Grundriß als massives Bollwerk mit Mauern von bis zu 3 m Stärke und massigen Türmen errichtet wurde; Paradeplatz 4, geöffnet di-so 8.45-17 h; weitere Infos und Eintrittspreise unter www.bayerisches-armeemuseum.de.
Wenn Sie sich aber lieber den schönen Künsten zuwenden wollen, stellt das Museum für Konkrete Kunst eine interessante Alternative dar. Es präsentiert in einer ehemaligen Donaukaserne aus dem 18. Jh. Werke der wichtigsten Künstler dieser Richtung und ist nahe dem Donauufer am südlichen Rand der Altstadt zu finden. Auch bei schönem Wetter lohnt der Besuch; denn die Sammlung wendet sich mit Großskulpturen im Garten auch nach außen - Tränktorstraße 6-8, geöffnet di-so 10-17 h; weitere Infos und Eintrittspreise unter www.mkk-ingolstadt.de.
Tja, und dann soll es ja auch noch Veloreisende geben, die nicht nur gern mit dem Rad fahren, sondern sich auch für Motorräder und Autos interessieren. Auch diese kommen in Ingolstadt voll auf Ihre Kosten, insbesondere im Audi museum mobile, welches nicht nur Vehikel (auch Fahrräder!) ausstellt, sondern mit multimedialen und interaktiven Exponaten die Betrachter fesseln möchte, um das Firmenmotto 'Vorsprung durch Technik' zu untermauern (Audi Forum Ingolstadt, Ettinger Straße, nördlich der Altstadt, geöffnet täglich 9-18 h, Eintrittspreise unter www.audi.de/foren). Wer derart auf den Geschmack gekommen ist, kann dem noch eine Werksbesichtigung folgen lassen (Termine und Buchungen beim Audi Welcome Service, Fon 0800 / 283 44 44, E-Mail welcome@audi.de, Infos zu den verschiedenen Führungen wiederum unter www.audi.de/foren).

Bei einem Stadtrundgang verdienen vor allem das Alte Rathaus (ursprünglich 16. Jh., 1881 im Stile der Neorenaissance umgestaltet), die unmittelbar nördlich gelegene Moritzkirche und das Liebfrauenmünster an der westlichen Verlängerung der Fußgängerzone einen Blick. In dieser mächtigen spätgotischen Kirche befindet sich übrigens ein Bronze-Epitaph von Dr. Johannes Eck, der ein erbitterter Gegner Luthers war und in Ingolstadt die erste bayerische Universität (1472 gegründet, 1802 geschlossen) zu einem Zentrum der Gegenreformation ausbaute.
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Tourist-Information am Rathausplatz, 85049 Ingolstadt, Fon 0841/305-3030, Fax 0841/305-3029,
E-Mail: info@ingolstadt-tourismus.de,
Internet: www.ingolstadt-tourismus.de.
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© 2007 by Velo-Touring
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