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Donauradweg (7)
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Etappe 7: Ingolstadt – Großmehring – Vohburg – Dünzing – Wackerstein – Pförring – Neustadt – Bad Gögging – Sittling – Staubing – Weltenburg – Kloster Weltenburg – Kelheim – Kelheimwinzer – Herrnsaal (60 km)
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Sofern Sie im Besitz der CD "TOP 200" sind, können Sie sich die unten abgebildete Etappe mit eingezeichneter Streckenführung hier als Overlay-Datei herunterladen (ca. 11 KB).
Informationen zur CD TOP 200
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Quelle: ATKIS® DTK200-V, © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2004
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Aus der Fußgängerzone kommend wird das Neue Schloß mit einem Links-/Rechts-/ Rechtsbogen umrundet, um so kurz auf dem Radweg, dann der Fahrbahn hinunter zur beampelten T-Kreuzung an der Donau zu fahren. Dort hat man auf der Linksabbiegespur extra einen Velostreifen vorgesehen, der den Radlern das Abbiegen erleichtert - sehr vorbildlich! Es geht entsprechend links und damit nahe der Donau auf einem Radweg weiter, bis dieser nach einer Eisenbahn- und einer Straßenbrücke nach links schwenkt und Sie an eine kleine Straße rechter Hand gelangen. Unmittelbar davor geht es rechts auf den Hochwasserschutzdamm.
Der Weg ist teils etwas schmal, dürfte aber auch mit zweirädrigem Kinderanhänger noch so grade beradelbar sein. Nach einer Weile quert die bisher parallel verlaufende Straße den Damm, und Sie folgen ihr halbrechts vorbei an Sportanlagen, bis die Autobahn unterquert ist. Unmittelbar nach der Autobahn wechseln Sie links auf den Damm und dürfen sich an der bald guten Qualität des Schotterwegs erfreuen.
Ohne Orientierungsprobleme geht es so nach einer Weile vorbei an einem Kraftwerk, und kurz darauf zweigen Sie mit Radhinweis links ab, verlassen also den Damm. Der Weg leitet bald nach rechts, dann nach links und wird sodann zu einem schmalen Pfad, der zu einem noch schmaleren Steg über ein Gewässer führt. Der Steg ist für Kinderanhänger zu schmal, weshalb Sie, wenn Sie einen solchen mit sich führen, nach dem Kraftwerk nicht links abbiegen, sondern (bis zur nächsten Donaubrücke) auf dem Damm bleiben sollten, und zwar obwohl dieser in der Mitte teils grasdurchwachsen und daher mit Anhänger weniger gut befahrbar ist.
Sind Sie aber 'nur' mit einem Velo unterwegs, können Sie dem Donauradweg weiter folgen, also das Gewässer überqueren (und sich an dem dortigen Schild erfreuen: Falls zu schmal, bitte zurückfahren. Ach!). Jenseits geht es auf dem schmalen Weg weiter, und bald versetzen Sie kurz rechts/links, um wenig später scharfrechts unter einer Landstraße her zu fahren. Gleich darauf rechts in eine Straße einbiegend erreichen Sie Großmehring und brauchen nun nur dem Straßenverlauf in die Ortsmitte zu folgen.
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Gemeindeverwaltung, Marienplatz 7, 85098 Großmehring, Fon 08407/9294-0, Fax 08407/9294-10,
E-Mail: poststelle@grossmehring.de,
Internet: www.grossmehring.de.
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Auf der Höhe der Kirche verlassen Sie die links abknickende Vorfahrtstraße geradeaus und folgen wieder einfach dem Verlauf der Straße, bis diese zu einer T-Kreuzung führt, Sie rechts abbiegen und so zu einem Kreisverkehr kommen. 'Normalerweise' geht es geradeaus über die Donau (nicht auf dem schmalen Fußweg, sondern auf der Fahrbahn) und jenseits bei der ersten Möglichkeit links auf einen Schotterweg, der noch eine Weile durch den Auwald leitet, bis es mit Hinweis links und damit an den Damm der Donau heran geht. Um Sie nicht zu langweilen, verläuft der Donauradweg nun mal unterhalb des Damms, mal auf ihm, dafür brauchen Sie sich aber nicht um die Orientierung zu kümmern.
'Normalerweise' weil derzeit die Siemens AG am Standort des Kraftwerks Irsching eine neue Gas- und Dampfturbinenanlage (GuD-Anlage) baut. Vorteil des neuen Kraftwerks ist der hohe Wirkungsgrad von ca. 60 Prozent, während herkömmliche Anlagen etwa 38 Prozent aufweisen. Das neue Werk soll in der so genannten Mittellast betrieben werden und auf Grund der Flexibilität Schwankungen in der Stromversorgung ausgleichen. Der Bau soll in zwei Stufen erfolgen und zunächst die Gasturbinenanlage in Betrieb gehen. Nach einem Versuchsbetrieb von drei Jahren ist die Erweiterung um eine Dampfturbine mit Kondensator und Dampfkessel geplant - Betriebsaufnahme soll im Februar 2011 sein.
Umleitung: Wie uns freundlicherweise der Leser Markus Stefanitz mitgeteilt hat, ist zurzeit (Stand Juli 2008) der Donau-Radweg wegen des Baus der GuD-Anlage gesperrt, weshalb man beim oben erwähnten Kreisverkehr südlich von Großmehring rechts abbiegen und unter der Brücke hindurch auf den linken (nördlichen) Donau-Damm fahren sollte. Der leitet bis zu einem Wasserkraftwerk, wo Sie die Donau überqueren sollten, um sodann – wie nachstehend – wieder dem Donau-Radweg folgen zu können. 
Auf dem Damm gelangt man bis auf die Höhe des Wasserkraftwerks und hält sich dort halbrechts, um einen Graben zu queren und an der nächsten Kreuzung geradeaus zu fahren. Auf Asphalt geht es damit quasi landeinwärts, und der Weg verschwenkt bald links/rechts, leitet so zur „Auertorstraße“, die links zum gleichnamigen Tor führt, wo Sie sich rechts halten. Nun schlagen Sie einen weiten Linksbogen um die Stadtmitte, können also den Blick auf die Burg genießen, bevor Sie links abzweigen und durch das Kleine Donautor in die Altstadt von Vohburg fahren.
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Stadtinfo
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Vohburg a.d. Donau, 371 m ü.N.N., 7.100 Einw., wird von dem Burgberg und den darauf befindlichen Resten der einstigen Burg beherrscht. Funde belegen, daß der Burgberg bereits um 1.500 v.u.Z. besiedelt gewesen sein muß, doch eine größere Burganlage entstand erst im 10. Jh. Wie andernorts wechselten auch hier mehrfach die Eigentümer und bauten die Burg nach und nach zu einem beachtlichen Bollwerk aus. Dies war wohl auch der Grund für die Zerstörung zu Beginn des 14. Jh., bevor sie unter der Ägide von Herzog Ernst von Bayern Anfang des 15. Jh. wieder aufgebaut wurde. Übrigens soll sein Sohn Albrecht III. hier mit der schönen Bernauerin gewohnt und auch zwei Kinder gezeugt haben (zur Bernauerin mehr bei der Ortsbeschreibung von Straubing).
1641 endete die Blüte von Vohburg; denn die Schweden zerstörten die Burg, und in der Folge sank auch die Bedeutung des unterhalb liegenden Orts. Die Reste der Burganlage präsentieren sich heute im restaurierten Zustand, und sie ist wie damals nur über das Burgtor erreichbar - abgesehen von einer steilen Stiege bei der Pfarrkirche St. Peter, die direkt in die Ortsmitte führt. Apropos Pfarrkirche, sie wurde erst rund 200 Jahre nach Zerstörung der Burg errichtet und glänzt mit einer klassizistischen Ausstattung. Einen Blick verdienen auch die drei erhaltenen Stadttore, deren schönstes Sie bereits kennen - das Kleine Donautor, das den Südeingang des Marktes darstellt.
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Stadtverwaltung, Ulrich-Steinberger-Platz 12, 85088 Vohburg a.d. Donau, Fon 08457/9292-0, Fax 08457/9292-20,
E-Mail: stadtverwaltung@vohburg.de,
Internet: www.vohburg-donau.de.
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Der Donauradweg führt durch die Altstadt zur Brücke über den Fluß, und jenseits knickt die Etappe sogleich rechts ab. Alsbald können Sie auf der linken Seite dem Geh- und Radweg folgen, der außerorts auf die alte Landstraße leitet. So geht es nach Dünzing, wo Sie den Schlenkern der Dorfstraße folgen, um im Anschluß wieder auf der alten Landstraße nach Wackerstein zu fahren. In Wackerstein verläuft die Route wieder auf der Dorfstraße, so daß Sie bald einen Rechtsbogen absolvieren und vorbei an der Schloßschenke dicht an die neue Landstraße heran kommen. Kurz davor lenken die Hinweise links in eine Sackgasse, die für die Velofahrer keine ist und die den Reiz hat, unmittelbar am Felsen und dem darauf thronenden Schloß entlang zu führen.
Automatisch gelangen Sie von der 'Sackgasse' auf eine kleine Straße, durchradeln auf ihr den zweiten Ortsteil von Wackerstein und kommen so zu einer Y-Gabelung, wo Sie die rechte Möglichkeit wählen. Am Ortsendeschild wird Ihnen dann signalisiert, daß Sie auf dem richtigen Weg nach Pförring sind. Ohne Orientierungsprobleme leitet die Straße bis in die Ortsmitte von Pförring, wo Sie in Sichtweite der Kirche auf eine Vorfahrtstraße stoßen.
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Ortsinfo
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Pförring, 356 m ü.N.N., 3.500 Einw., verdankt seinen Namen dem Umstand, daß hier im Mittelalter ein wichtiger Donauübergang lag und der für das Übersetzen benötigte Fährmann einst ‘Fergen’ genannt wurde. Daß die Donau auch schon früher von besonderer Bedeutung war, beweisen die Reste des unweit nördlich (an der B 299) gelegenen römischen Kastells Celeusum - heute eine von Hecken umsäumte, nahezu quadratische Erhebung, im Volksmund 'Biburg' genannt. Die Römer sicherten damit den Limes und eine ihrer Straßen, wie Sie unschwer dem Kartenblatt (westlich von Ettling) entnehmen können. Eine Reitertruppe mit rund 500 Soldaten soll hier auf einer Fläche von knapp vier Hektar untergebracht gewesen sein.
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Verwaltungsgemeinschaft Pförring, Marktplatz 1, 85104 Pförring, Fon 08403 / 9292-0, Fax 08403 / 9292-48,
E-Mail: bgm.sammiller@vg-pfoerring.de,
Internet: www.pfoerring.de.
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Sie biegen rechts ab und wählen sodann die dritte Straße links - „Geisgries“. Bei der nächsten Möglichkeit geht es rechts und an der gleich folgenden T-Kreuzung links. Damit verlassen Sie den Ort, radeln durch ein Wäldchen und vorbei an einem Teich, bis Sie bei einem Parkplatz auf eine Landstraße stoßen und diese überqueren, um jenseits noch ein paar hundert Meter auf einspurigem Asphalt zu fahren, bis es auf den Damm der Donau hinauf geht.
Bis zur nächsten Donaubrücke rollen die Räder nun auf dem geschotterten, in der Mitte teils grasdurchwachsenen Weg des Damms. Direkt vor der Brücke verlassen Sie den Damm, unterqueren die Brücke, schlagen einen Linksbogen und stoßen auf eine Straße. Auf deren Geh- und Radweg geht es links, damit hinauf zur Einmündung in die nächste Straße und dort wieder links auf den Geh- und Radweg, um im Anschluß die Donau zu überqueren.
Jenseits leitet der Geh- und Radweg nach einer Weile links durch den Ortsteil Wöhr von Neustadt. Später endet der Geh- und Radweg, und es steht zum leichteren Einfädeln extra eine Mittelinsel zur Verfügung - sehr löblich. Alsbald leitet die Straße nach rechts - ins Zentrum von Neustadt -, der Donauradweg führt hier aber links - leider ohne Hinweis - weiter.
Nach den letzten Häusern steht wieder ein Geh- und Radweg zur Verfügung, der vorbei an einem Campingplatz nach Bad Gögging führt. Dort radeln Sie wieder auf der Fahrbahn und gelangen mit einem Linksschwenk in die Ortsmitte.
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Stadtinfo
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In Bad Gögging, 350 m ü.N.N., Ortsteil von Neustadt a.d. Donau, sollen bereits die Kelten die Schwefelquellen für kultische Zwecke genutzt haben, aber der Ausbau zum Bad erfolgte zu Zeiten der Römer, die nur unweit nördlich den Limes bewachten. Ab 80 u.Z. wurden die ersten Badeanlagen erbaut, um - wie ein Prospekt so schön formuliert - den schmerzenden Rücken und den arg belasteten Gelenken derer, die ein ganzes Weltreich zu Fuß eroberten und dabei ihre Ausrüstung selbst schleppen mußten, Linderung zu verschaffen. Alsbald entstand eines der größten Staatsbäder nördlich der Alpen, von dem allerdings nur ein kleiner Teil erhalten ist, weil man in den folgenden Jahrhunderten keine Scham dabei empfand, das Bad nebst Siedlung zu überbauen. Die erhaltenen Reste finden Sie in der St. Andreas-Kirche - Römisches Museum für Kur- und Badewesen, Trajanstraße 8, geöff. März-Okt. di-so 15-17, Führung 16 h.
Wer durch einen Besuch auf den Geschmack gekommen ist und nun noch mehr über die Römer wissen möchte, sollte sich in den Sattel schwingen und einen Ausflug ins unweit nördlich gelegene Eining unternehmen; denn am Ortseingang befinden sich die erhaltenen Grundmauern des Römerkastells Abusina, dessen Lage darauf zurückzuführen ist, daß von hier aus sowohl der Schiffsverkehr auf der Donau als auch ein hiesiger Straßenknotenpunkt kontrolliert werden konnten. Das Kastell wurde ab 80 u.Z. nach und nach ausgebaut und soll bis zum Ende der römischen Herrschaft über die Provinz Raetien im 5. Jh. bestanden haben.
Viele Gäste von Bad Gögging - fast 500.000 Übernachtungen jährlich(!) - dürfte die römische Vergangenheit aber nur am Rande interessieren, denn heute ist der Ort vor allem für drei Heilmittel bekannt: die schon erwähnten Schwefelquellen, Naturmoor und Mineral-Thermalwasser. Da müde Radlerwaden auch mal gepflegt werden wollen, fragt sich also, ob Sie die Limes-Therme besuchen sollten, wo im Erholungsbad 15 verschiedene Becken mit Temperaturen von 28 bis 36 Grad geboten werden. Und damit Ihnen nicht langweilig wird, können Sie sich im Strömungskanal treiben lassen, auf Sprudelliegen entspannen, von Massagedüsen und -ringen massieren lassen oder in einem prickelnden Whirlpool den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
Vielleicht legt die Witterung aber auch einen Besuch in der Römer-Sauna nahe, wo Sie die Bandbreite römischer Badekunst mit Impluvium (Fußbecken), Labrum (Laubad 20-25°C), Caldarium (Aufwärmsauna 40-50°C), Sudatorium I (Medusa-Grotte 50°C), Sudatorium II (Trajan-Grotte 60°C), Laconicum I (Turm-Sauna 80°C), Laconicum II (Heißluft-Sauna 90°C), Frigidarium (Tauchbecken), Tepidarium (Aufenthaltsraum) und Saunagarten kennen lernen können. Und für das richtige Flair sorgen auch noch über 50 römische Ausstellungsstücke - was will man mehr. Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise für Bad und Sauna finden Sie unter www.limes-therme.de.
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Kurverwaltung, Heiligenstädter Str. 5, 93333 Bad Gögging, Fon 09445 / 95750, Fax 09445 / 957533,
E-Mail: info@bad-goegging.de,
Internet: www.bad-goegging.de.
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Ab kurz vor dem Ortsende wird linker Hand wieder ein Geh- und Radweg geboten, auf dem Sie hügelan nach Sittling fahren. Dort werden Sie wieder auf die Fahrbahn gelenkt und biegen gleich darauf rechts ab. Auf einspurigem Asphalt radeln Sie aufs freie Feld hinaus, wo bald ein Linksbogen absolviert wird, bevor es kurz darauf halbrechts auf einen Schotterweg geht. Dieser leitet bis nahe an die Zufahrt eines großen Umspannwerks, dessen zu- und abführende Leitungen nicht zu übersehen sind, und nun rollen die Räder geradeaus wieder auf Asphalt sowie bald mit einer Linkskurve zu einer kleinen Landstraße.
Mittels des Geh- und Radwegs versetzen Sie gut 200 m links/rechts und sammeln schon mal die Kräfte; denn es geht, wie schon zu sehen, eine ganze Weile sanft hügelan. Die Belohnung folgt sogleich; denn es wird eine schöne Abfahrt geboten, bei der Sie einen Abzweig links ignorieren, bis Sie zu einer kleinen Landstraße kommen. Diese führt links bis zum Wald wieder aufwärts, doch dann radelt es sich unbeschwerter. Kurz vor Staubing müssen Sie nochmal hügelan, aber dann folgt sogleich eine rauschende Abfahrt, bei der Sie am Ortseingang einen Abzweig links ignorieren, weiter abwärts sausen, die Landstraße unterqueren und dann mit einem Linksbogen auf den „Ortsring“ stoßen.
Dort geht es rechts, nochmal ein wenig abwärts und damit zu einer schrägen T-Kreuzung, an der Sie rechts abbiegen. Der kleinen Straße folgt die Route, bis ein Radhinweis links auf einen groben Schotterweg leitet, der zur Donau führt. Direkt an ihr entlang kommen Sie nach Weltenburg, wo Sie beim Parkplatz links in die Straße einbiegen, um zum Kloster Weltenburg (s.u. bei Kelheim) zu gelangen.
Nach dem Kloster schließt sich ein Fußweg an der Donau an, der zum Anleger der Passagierschiffe nach Kelheim leitet. D.h. es folgt wegen des Donaudurchbruchs eine Schiffspassage, die übrigens nicht nur sehr lohnenswert ist, sondern auch einen kräftigen Anstieg erspart. Fahrzeiten und Preise erfahren Sie unter www.schiffahrt-kelheim.de.
Sollten die Passagierschiffe aber wegen Niedrigwassers nicht verkehren können (oder der Andrang so groß sein, daß Sie freiwillig verzichten), empfiehlt es sich, auf der kleinen Straße Richtung Weltenburg zurück zu radeln, um die Fähre hinüber nach Stausacker zu nehmen. Jenseits geht es auf einer einspurig Asphaltierten eine Weile noch eben an der Donau entlang. Auf der Höhe des Klosters heißt es dann aber, kräftig in die Pedale zu treten, da ein beachtlicher Anstieg folgt. Der Höhenunterschied beträgt zwar ca. 100 m, aber dafür werden Sie auf dem kleinen Sträßchen kaum von Autos belästigt.
Nachdem Sie das Gröbste überwunden haben, stoßen Sie auf eine Landstraße und biegen rechts ein. Zwei Wellen sind noch zu meistern, dann folgt auch schon die rauschende Abfahrt mit Serpentinen hinunter nach Kelheim, wo Sie einfach geradeaus in die Altstadt rollen.
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Stadtinfo
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Kelheim, 343 m ü.N.N., 15.000 Einw., entwickelte sich trotz der verkehrsgünstigen Lage an der Mündung der Altmühl in die Donau in den vergangenen Jahrhunderten nicht gerade stürmisch, so daß es heute mit einer kleinen und hübschen Altstadt aufwarten kann, die durch ihre klare Aufteilung in vier Stadtviertel mit zwei Hauptstraßenzügen überrascht. Dabei soll nicht unterschlagen werden, daß die Erhaltung der Altstadt den Bürgern geschuldet ist, die 1945 Kelheim kampflos den anrückenden amerikanischen Truppen übergaben - ein Verhalten, das nicht ohne Risiko war, schließlich hätten die Nazis, so sie denn noch gekonnt hätten, die Kapitulation hoch bestraft.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt werden Sie schon bei der Anfahrt bemerkt haben, schließlich ist sie wegen ihrer Größe und hervorragenden Lage auf dem Michelsberg nicht zu übersehen: die Befreiungshalle. Der monumentale Rundbau wurde 1842 bis 1863 unter König Ludwig I. zur Erinnerung an die Befreiungskriege gegen Napoleon (1813-1815) errichtet und beherbergt im Innern 34 Siegesgöttinnen, die an die Herrführer der Koalition erinnern und deren Schilde sinnigerweise aus erbeuteten französischen Kanonen gegossen wurden. Lohnenswert ist wegen des schönen Weitblicks auch der Aufstieg zur rundum laufenden Außengalerie - geöffnet Mitte März-Okt. tägl. 9-18 h.
Wer es noch nicht getan hat, sollte nicht versäumen, mit dem Schiff zum Kloster Weltenburg zu fahren, wobei der Donaudurchbruch passiert wird - wie der Name schon sagt, eine Stelle, an der die Donau entschieden hat, daß sie - Gebirge hin, Gebirge her - dort durch will. Das Kloster wurde Anfang des 7. Jh. gegründet und erlebte seine größte Blüte in der ersten Hälfte des 18. Jh., als die heutigen barocken Bauten entstanden und damit auch die von den Brüdern Asam mit einem imposanten Innern versehene Kirche. Sollten Sie durch die Schiffsfahrt und die Besichtigung der Kirche durstig geworden sein, sind Sie im Kloster Weltenburg genau richtig; denn die um 1050 gegründete Klosterbrauerei darf sich als die älteste der Welt bezeichnen und serviert entsprechend der Erfahrung in der Klosterschenke (samt großem Biergarten im Hof) erlesenen Gerstensaft.
Wenn Sie dadurch auf den Geschmack gekommen sein sollten, empfiehlt sich in Kelheim ein Besuch des Weißen Brauhauses. 1607 wurde das seinerzeit kurfürstliche Brauhaus errichtet und profitierte von der bis 1651 geltenden Regelung, daß Weißbier nur von den kurfürstlichen Brauereien in München und Kelheim hergestellt werden durfte, so daß es keine Absatzschwierigkeiten gegeben haben dürfte. Heute beherbergt das weitläufige Gelände die Privatbrauerei Georg Schneider & Sohn, die dienstags (Mai-Okt. auch donnerstags) um 14 h Führungen anbietet.
Sollten Sie mehr über die Geschichte der Stadt in Erfahrung bringen wollen, bietet sich ein Besuch des Archäologischen Museums an (Lederergasse 11, geöff. April-Okt. di-so 10-17 h), das sich neben der Besiedlung des Donau-Altmühl-Raums in den vergangenen Jahrtausenden auch der Stadtgeschichte widmet. Und wenn Sie sich für Orgelmusik begeistern, sollten Sie in der Franziskaner-Klosterkirche (Am Kirchensteig 4) vorbeischauen, da sie das Orgelmuseum beherbergt (geöff. April-Okt. di-so 14-17 h).
Wenn Sie in Begleitung von Kindern oder Jugendlichen reisen, die sich mal austoben müssen, liegt es wohl näher, das Keldorado (unweit altmühlabwärts) aufzusuchen, wo verschiedenste Sport- und Badeanlagen u.a. mit Luftperlbank, Sprudel- und Massagedüsen und eine 86 m lange Wasserrutsche geboten werden - Öffnungszeiten und Eintrittspreise erfahren Sie unter www.keldorado-kelheim.de.
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Tourist-Information, Ludwigsplatz 14, 93309 Kelheim, Fon 09441/7012-34, Fax 09441/7012-07,
E-Mail: tourismus@kelheim.de,
Internet: www.kelheim.de.
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Die Altstadt von Kelheim verlassen Sie gen Norden durch das Altmühltor, überqueren die hier zum Main-Donau-Kanal ausgebaute Altmühl mittels der im 180°-Bogen geschwungenen Fußgänger- und Radlerbrücke und gelangen jenseits mit kurzem Zick-Zack auf die parallel zum Kanal verlaufende „Friedhofstraße“. Wenn diese Straße bald nach links schwenkt, geht es rechts, was sich ein paar Meter weiter wiederholt, und so kommen Sie wieder direkt an die Altmühl heran. Dabei rollen die Räder noch ein Stückchen auf der Straße, bevor es halbrechts auf den Hochwasserschutzdamm hinauf geht.
Zunächst ist der Weg auf dem Damm noch schmal, aber auch mit Kinderanhänger gut beradelbar und weist zudem bald einspurige Breite auf. So geht es von Kfz unbelästigt nach Kelheimwinzer, wo Sie den Damm kurz verlassen, dann wieder hinauf radeln und sogleich halblinks in den Ort fahren. Vorbei an der rechter Hand liegenden Kirche geht es zu einer T-Kreuzung, dort rechts, dann links zu einer Vorfahrtstraße, in diese rechts und noch vor dem Ortsende halbrechts, so daß Sie zum Hochwasserschutzdamm zurückkommen. Langer Rede, kurzer Sinn: Wenn Sie nicht in den Ort möchten, können Sie auch einfach dem Damm folgen...
So oder so geht es vor der folgenden Donaubrücke vom Damm herunter und mit einem Rechts-/Linksbogen dicht an die Donau bzw. ihre Altarme heran. Beschaulich fahren Sie auf Schotter nach Herrnsaal, wo die Etappe - wegen des Kartenblattschnitts - endet.
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