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Ostsee-Radweg MV (8)
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Etappe 8: Schaprode - Poggenhof - Vaschvitz - Wittower Fähre - Zürkvitz - Wiek - Starrvitz - Dranske - Lancken - Kap Arkona - Vitt - Juliusruh - Glowe - Spycker - Bobbin - Neddesitz - Nipmerow - Lohme - Ranzow - Nationalpark Jasmund - Königsstuhl - Hagen - Sassnitz - Neu Mukran (102 km)
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Sofern Sie im Besitz der CD "TOP 200" sind, können Sie sich die unten abgebildete Etappe mit eingezeichneter Streckenführung hier als Overlay-Datei herunterladen (ca. 9 KB). Informationen zur CD "TOP 200"
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Quelle: ATKIS(r) DTK200-V, (c) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2004
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Vom Hafen folgen Sie der Einbahnstraße, die einen Bogen um die Kirche schlägt, und sodann der Dorfstraße, bis diese kurz vor dem Ortsende nach rechts schwenkt und der Radhinweis nach Poggenhof links lenkt. Auf etwas älterem, zweispurigem Asphalt radeln Sie nach Poggenhof, folgen der Straße mit einem Linksbogen in den Ort und versetzen alsbald rechts/links, kommen dabei am Herrenhaus vorbei und radeln sodann auf zunächst hoppeligen, später glatten Betonplatten nach einem Rechtsschwenk schnurstracks gen Norden.
Mitten in der Pampas schwenken die Betonplatten nach links, und Sie folgen geradezu einem etwas groben Schotterweg bis zum Ufer des Rassower Stroms. Dort schließt sich ein zweistreifiger, passabel beradelbarer Schotterweg an, von dem aus Sie einen herrlichen Blick auf den Dornbusch mit dem Leuchtturm haben. So geht es nach Vaschvitz, wo die Räder auf (quer verlegten!) Betondielen, Kopfstein- und Betonsteinpflaster an einem großen Hotel vorbei rollen, bis Sie auf die Landstraße stoßen, in die Sie links einbiegen und dem asphaltierten Geh- und Radweg an der östlichen Seite der Straße bis zur Wittower Fähre folgen – täglich April, Sept. & Okt. 5:50 - 20 h, Mai-Aug. -21 h, Kosten pro Person und Fahrrad 2,40 €.
Nach dem Übersetzen biegen Sie mit Radhinweis sogleich links ab, und die Räder rollen fortan eine ganze Weile auf teils etwas hoppeligem Betonsteinpflaster – nur am Anfang kurz durch Kopfsteinpflaster unterbrochen – immer ganz nah am Bodden entlang. Zwischendurch wird im Wald auch mal ein guter Schotterweg geboten. So geht es zügig gen Norden, bis die Etappe rechts nach Zürkvitz abknickt, auf grobem Pflaster einen S-Bogen durch die Häuseransammlung schlägt und zur Landstraße leitet. In diese geht es links, und wer mag, wählt dort den Geh- und Radweg, der erst links, dann rechts der Fahrbahn verläuft – allemal besser rollen die Räder aber auf der asphaltierten und meistens nur schwach befahrenen Fahrbahn hinein nach Wiek, wo Sie bei der rechter Hand gelegenen Kirche links zum Hafen abbiegen.
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Ortsinfo
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Wiek, 2 m ü.N.N., 1.270 Einw., ist die richtige Wahl für die Einkehr und/oder Übernachtung, wenn Sie dem Trubel in den größeren Orten wenig abgewinnen können. Neben der für einen so kleinen Ort ungewöhnlich großen Kirche, die ab 1400 von Ziesterziensern errichtet wurde, verdient vor allem der Hafen einen Blick, der 1890 für den Güterumschlag angelegt und ab 1913 mit einer Verladebrücke für die im Raum Kap Arkona gewonnene Kreide versehen wurde. Da sich aber sehr bald herausstellte, daß der Abbau der Kreide nicht mehr lohnenswert war, wurde die Verladebrücke nie in Betrieb genommen. Das bot einerseits in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Möglichkeit des Aus- und Umbaus des Hafens zu seiner heutigen Größe. Es führte andererseits aber dazu, daß die zu Beginn dieses Jahrhunderts für die Wassersportler aus- und umgebaute Marina nun ein Industriedenkmal ziert, was dem Wieker Hafen – wie es neudeutsch heißt – ein Alleinstellungsmerkmal verschafft. Und wir Veloreisenden können beim abendlichen Flanieren mit etwas Glück durchaus stattliche Jachten und/oder hübsche alte Segler bewundern.
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Tourismusinformation, Am Markt 5, 18556 Wiek, Fon 038391 / 76870, Fax 038391 / 76871,
E-Mail info@wiek-ruegen.de,
Internet www.wiek-ruegen.de.
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Übernachtungsmöglichkeiten in Wiek
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Auf Kopfsteinpflaster, in dessen Mitte Betonsteinpflaster integriert wurde, geht es zum Hafen, wo Sie sich rechts halten und weiter auf Betonsteinpflaster radeln. Nach einem Rechtsbogen biegen Sie links in die „Straße der Jugend“ ab und folgen dem glatten Betonsteinpflaster, von dem aus Sie so nebenbei den Windsurfern und Kitern beim Kampf mit Wellen und Wind zuschauen können. Bald nach dem Ort gelangen Sie an eine Gabelung und wählen die Möglichkeit halblinks, die zu einem sandigen Weg führt, der immer unweit des Ufers verläuft und noch so eben und eben beradelbar ist (für Reisende mit Kinderanhänger gilt das allerdings nicht). Zum Ausgleich wird ab Starrvitz ein glatt asphaltierter Geh- und Radweg bis nach Dranske geboten.
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Ortsinfo
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Dranske, 2 m ü.N.N., 1.200 Einw., hat seit dem Mauerfall rund 2.800 Einwohner verloren, was dem Umstand geschuldet ist, daß der Ort – vor allem die Halbinsel Bug – seit dem 1. Weltkrieg der Marine diente (in der DDR als Schnellboothafen) und der Stützpunkt 1991 geschlossen wurde. Seither sucht man nach Alternativen und dies natürlich vor allem im Bereich des Tourismus. Leider ist man hier – so scheint es jedenfalls – nicht schlauer als andernorts und ließ sich gern zum Träumen verführen: z.B. von einem olympischen Segelsportzentrum (im Zuge der Bewerbung Leipzigs für die Olympiade 2012) oder von einem 'Bug Baltic Sea Resort' mit zwei Häfen (je einer an der Ostsee und am Bodden), Luxushotels und großen Ferienappartementanlagen. Daraus wurde bisher aber nichts, und vielleicht besinnt man sich und backt doch lieber kleine Brötchen, indem man auf bereits vorhandene Aktivitäten setzt und bei deren Ausbau hilft, z.B. durch Unterstützung der Surfer; denn immerhin war Dranske bereits mehrmals Austragungsort des Deutschen Windsurf Cups.
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Fremdenverkehrsamt, Karl-Liebknecht-Straße 41, 18556 Dranske, Fon 038 391 / 89007, Fax 038391 / 8386,
E-Mail fremdenverkehrsamt-dranske@t-online.de,
Internet www.gemeinde-dranske.de.
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In Dranske endet der asphaltierte Geh- und Radweg alsbald, und Sie radeln noch kurz auf Betonsteinpflaster, bevor es geradezu auf der asphaltierten Fahrbahn weiter in den Ort geht, wo Sie rechts in die „Schulstraße“ abbiegen. Nachdem Sie bald den Friedhof rechter Hand passiert haben, biegen Sie rechts ab, und die Räder rollen fortan auf einspurigem Asphalt, wobei ein schöner Ausblick auf den Dornbusch und den dortigen Leuchtturm gewährt wird – vorausgesetzt Sie drehen sich während der Fahrt um oder halten vielleicht besser an und vorausgesetzt Petrus spielt mit.
Die Räder rollen weiter auf glattem Asphalt nach Lancken, wo Interessierte einen Blick auf bzw. in den barocken Gutspark werfen werden und wo die Rügenrundtour auf Betonsteinpflaster mit einem Schlenker durch die Ansammlung neuer Einfamilienhäuser führt. Danach schließt sich wieder einspuriger Asphalt an, und Sie biegen schon bald rechts ab, um sodann bis zum nächsten Abzweig rechts zu radeln, wo die Etappe rechts/links auf einen asphaltierten Geh- und Radweg versetzt – ein entsprechender Hinweis steht etwas verloren am Beginn dieses Geh- und Radwegs.
Beim nächsten Abzweig geht es links und damit weiter auf einem asphaltierten Geh- und Radweg vorbei an der Feriensiedlung Rugana, bis die Route rechts abknickt. Ein paar hundert Meter rollen die Räder noch auf dem Geh- und Radweg, dann müssen Sie auf die Fahrbahn wechseln, die aber ebenso einen glatten Rollgrund bietet. Und den sollten Sie genießen; denn nachdem Sie bald einen Rechtsknick absolviert haben, führt die Rügenrundtour direkt am Waldrand links auf einen losesandigen Weg. Immerhin fällt die Orientierung leicht; denn der Weg verläuft immer exakt am Küstenschutzwald entlang, wo Sie nach einer ganzen Weile auch den nebenstehenden Hinweis bewundern dürfen und ab wo der Weg wenigstens festgrundiger wird.
Ab der Höhe von Varnkevitz ist der Weg ausgebaut und führt später ganz nahe ans – ja, quasi ins – Steilufer, so daß Sie herrliche Ausblicke auf die Küste und die Ostsee genießen können. Das bringt auf noch passabel beradelbarem Schotter sanfte und teils auch ziemlich steile Wellen mit sich; aber es hat ja auch keiner gesagt, daß Sie mühelos nach Kap Arkona kommen werden, oder?
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Info
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Kap Arkona, oft fälschlicherweise als nördlichster Punkt Rügens bezeichnet, gehört zu den bei den Touristen besonders beliebten Zielen auf Rügen, weshalb rund um die berühmten Leuchttürme bei schönem Wetter vor lauter Menschen die Ostsee kaum noch zu sehen ist. Dies beruht wohl auch darauf, daß der mit Entwurfshilfe von Karl Friedrich Schinkel 1826-1827 erbaute quadratische Leuchtturm Anfang der 90er Jahre saniert wurde und seitdem der Öffentlichkeit zugänglich ist, was denn auch Tausende nutzen, um von dort die Aussicht über die Halbinsel Wittow und die Ostsee zu genießen.
Wenn Sie auch den Blick in die Ferne schweifen lassen möchten, der Andrang aber bei den beiden Leuchttürmen allzu groß sein sollte, bemühen Sie sich vielleicht ein paar Meter weiter zum Peilturm, der 1927 erbaut wurde und der Überwachung des Funkverkehrs diente. Nach der Instandsetzung wird er nun als Atelier und Kunstmuseum genutzt, so daß Sie neben der Fernsicht auch noch die Kultur genießen können (Foto: Dishayloo).
Oder Sie begeben sich zu den 10-13 m hohen Resten der Wälle der Jaromarsburg, in der die Slawen einst ihrem Gott Swantevit huldigten. 1168 eroberten die Dänen die Burg und zerstörten den Tempel, so daß heute außer den Erdwällen nichts mehr zu sehen ist.
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Tourismusgesellschaft, Am Parkplatz 1, 18556 Putgarten, Fon 038391 / 4190, Fax 038391 / 41917,
E-Mail info@kap-arkona.de,
Internet www.kap-arkona.de.
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Vorbei an den Leuchttürmen rollen Sie alsbald auf Asphalt etwas abwärts und zweigen sodann links auf einen breiten Schotterweg Richtung Peilturm ab, der in der Saison bei schönem Wetter von zahlreichen Fußgängern frequentiert wird, weshalb Sie sich in Geduld und Rücksichtnahme üben sollten; denn es ist nicht mehr weit bis zum nächsten Touristenmagnet: Vitt. Bei der Kapelle geht es links steil abwärts in die Ortsmitte. Wer wegen der meist vielen Fußgänger nicht schieben mag, hält sich bei der Kapelle rechts und gelangt über ein kurzes Stück Kopfsteinpflaster und ein längeres auf gut befahrbaren zweistreifigen Betonplatten zu einer T-Kreuzung, ab wo ein ebenso guter Betonplattenweg hinunter in den Ort leitet.
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Ortsinfo
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Vitt gedeckten Fischerhäusern den bei Touristen so beliebten Anblick von Ursprünglichkeit. Zur Zeit der Hanse war Vitt ein wichtiger Hafen für die Heringsfänger, versank aber mit dem Untergang des Kaufmannsbundes in der Bedeutungslosigkeit und fiel mangels Erweiterungsmöglichkeiten im engen Tal in eine Art Winterschlaf.

Wenn Sie aber bald ob der vielen Touristen und der Heringsbrötchen genug haben, sollten Sie erwägen, dem schmalen und steilen Fahrweg in der Schlucht zu folgen, um zur Kapelle zu gelangen, die tatsächlich einen Blick verdient. Sie wurde Anfang des 19. Jh. errichtet und überrascht durch den strengen achtseitigen Grundriß und den schneeweißen Anstrich der verputzten Feldsteine.
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Auf den Betonplatten geht es eine Weile sanft hügelan und so zu der kleinen Häuseransammlung Goor, wo die Räder kurz auf Schotter rollen, bevor sich wieder zweistreifige Betonplatten anschließen – nun leider die Sorte mit Verlegelöchern. Doch ist es nicht weit bis zum Hof Kracht, vor dem Sie links abzweigen und erneut die glatten zweistreifigen Betonplatten genießen dürfen, auf denen es – nur kurz durch Schotter unterbrochen – bis zum Campingplatz von Juliusruh geht. Ab dort rollen die Räder auf Asphalt bis zur Landstraße, die links in die Ortsmitte leitet.
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Ortsinfo
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Juliusruh, 1 m ü.N.N., 800 Einw., ist ein Ortsteil von Breege, so daß Sie bei einem Aufenthalt unschwer zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können, indem Sie einerseits am beinahe endlosen Strand von Juliusruh den lieben Gott einen guten Mann sein lassen und indem Sie andererseits einen kleinen Ausflug nach Breege und damit an den Bodden unternehmen, um am hübschen Hafen frischen Fisch zu erwerben oder dort auch gleich zu verspeisen.
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Informationsamt, Wittower Str. 5, 18556 Seebad Juliusruh, Fon 038391 / 311, Fax 038391 / 13235,
E-Mail seebad-breege@t-online.de,
Internet www.ostseebad-breege.de.
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Ab der Ortsmitte ist es nur noch ein kurzes Stück, bis ein bundesstraßentauglicher Radhinweis anzeigt, daß Sie rechts abbiegen sollen. Nach nur wenigen Metern geht es links auf einen Schotterweg, der entlang des Wald- und Bebauungsrandes bis zu einer Straße leitet, die links zurück zur Hauptstraße führt, wo Sie dann einen Geh- und Radweg finden, der noch kurz betonsteingepflastert, dann aber kilometerlang asphaltiert ist. Der Weg verläuft mal näher an, mal etwas entfernt von der Straße und weist viele kleine Höhenunterschiede und Kurven auf, so daß man schon sehr resistent sein muß, wenn man nicht in einen Geschwindigkeitsrausch verfällt.
Nach einer ganzen Weile wechselt der Weg die Straßenseite, setzt sich aber fort wie zuvor, bis man kurz vor Glowe auf Betonsteinpflaster gelangt, bevor die Route im Ort auf die rechte Straßenseite versetzt (die Promenade ist natürlich verlockend, dort ist das Radfahren aber wegen der Fußgänger verboten, also ggf. bitte schieben).
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Ortsinfo
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Glowe, 1 m ü.N.N., 1.000 Einw., liegt am südöstlichen Ende der Schaabe (der Nehrung, auf der Sie zuvor geradelt sind) am Übergang zur Steilküste, so daß sich für diejenigen, welche nochmal schnell ins Wasser hüpfen möchten, eine günstige Gelegenheit ergibt. Seinen Namen verdankt der Ort den Slawen, die die 9 m hohe Jungmoräne „Königshörn“ als 'Gluowa' oder 'Glova' bezeichneten, was Kopf bedeutet und wohl eine Anspielung auf die Lage des Orts auf dem Jasmund war.
Daß Sie es in Glowe mit einem stolzen Menschenschlag zu tun haben, können Sie natürlich vor Ort, aber auch beim Surfen auf der Website des Tourismusvereins erfahren; denn im Abschnitt Geschichte verortet man bei der Sage vom Klaus Störtebeker mal so eben den Geburtsort des Freibeuters in Ruschvitz, welches unweit östlich liegt. Das muß nicht notwendigerweise falsch sein, richtig ist aber, daß die Herkunft des Herrn ungeklärt ist. Weder weiß man, wann er geboren wurde, noch wo. Aber ein bißchen Lokalpatriotismus hat noch nie geschadet...
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Tourismusverein, Hauptstraße 37, 18551 Glowe, Fon 038302 / 889939, Fax 038302 / 889940,
E-Mail tv@glowe.de,
Internet www.glowe.de.
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Durch Glowe rollen die Räder auf einem ziemlich neuen und leider ziemlich dürftigen Radweg aus Betonsteinpflaster, welches nicht nur wenig zuträglich für das Ortsbild ist, sondern an Ein- und Ausfahrten auch recht deutlich abgesenkt wurde, so daß Sie schon bei einer vergleichsweise geringen Geschwindigkeit schöne Sprünge machen dürfen – wann werden die Tiefbauer es endlich begreifen?
Noch im Ort zweigt die Rügenrundtour bei einer kleinen Kapelle halbrechts in die Straße mit dem Namen „Alt Glowe“ ab, womit die Räder auf glattem Asphalt rollen – ach, herrlich! Bei einem einsam gelegenen Gehöft schlagen Sie einen weiten 180°-Bogen und achten darauf, daß die Route dort abrupt rechts auf einen Geh- und Radweg abknickt. Mit vielen Bögen – Achtung: Gegenverkehr! – leitet der Weg zu einem Steg, der auch mit Kinderanhänger benutzt werden kann, bevor sich jenseits einspuriger Asphalt in Skaterqualität anschließt, auf dem Sie genüßlich durch die Wiesen zum Schloß Spycker radeln. Kurz vor dem Schloß wird es nochmal spannend; denn es geht erst rechts, dann zweimal links, unmittelbar am Schloß nochmal rechts/links und schließlich rechts auf eine schmale Asphaltierte, die bis zur Landstraße leitet.
Da dort die Verkehrsbelastung oft beachtlich ist und da ein nicht unerheblicher Anstieg nach und in Bobbin Ihrer harrt, wurde den Radfahrern ein glatt asphaltierter Weg spendiert. Am Ortsende wechselt der Radweg auf die linke Straßenseite, bevor die Rügenrundtour halblinks abzweigt und es sich lohnt, schon mal tief Luft zu holen, da ein Anstieg mit 10 % Steigung folgt. Nachdem Sie rund 50 Höhenmeter erobert und einen Aussichtspunkt mit Pausenhäuschen erreicht haben, dürfen Sie sich erholen, sausen hinab zu einer Nebenstraße und finden jenseits von ihr wieder einen Geh- und Radweg in Skaterqualität – ja, so ist es recht!
Sanftwellig geht es bis zum Ortseingang von Neddesitz, wo die Rügenrundtour scharf links abknickt und leider das Ende der Ausbaustufe erreicht ist: Grobes Kopfsteinpflaster bildet den Rollgrund. Immerhin ist am Rand eine schmale Schotterspur vorhanden, so daß es sich noch so gerade eben erträglich radeln läßt. Nach ein paar hundert Metern endet das Pflaster und schließt sich ein reiner Schotterweg an. Erneut lohnt es sich, tief Luft zu holen, da ein recht beachtlicher Anstieg bis hinauf in die luftige Höhe von 100 m ü.N.N. folgt, was zur Entschädigung mit einer schönen Aussicht auf die See und das Kap Arkona verbunden ist.
Danach bleibt es beim schotterigen Rollgrund und sanften Wellen, auch dann, wenn Sie nach einer Rechtskurve – vorbei an einem Abzweig links – schnurstracks nach Osten weiter Richtung Stubbenkammer radeln. Derart erreichen Sie nach einer Weile am Ortseingang von Nipmerow eine Landstraße und versetzen mittels dieser ein paar Meter links/rechts, bevor die Räder auf niet- und nagelneuem Skaterasphalt steil abwärts rollen, während Sie den Blick über die See schweifen lassen können.
Alsbald, nachdem Sie in eine schöne alte Allee eingebogen sind, wird Lohme erreicht, wo Sie geradeaus in eine Sackgasse fahren können, bevor es rechts auf der Straße mit dem schönen Namen „Ostseeblick“ in die Ortsmitte geht.
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Ortsinfo
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Lohme, 15 m ü.N.N., 600 Einw., liegt nicht nur reizvoll an der Steilküste, sondern bietet sich auch als Übernachtungsstätte an, wenn Sie den Nationalpark Jasmund gründlich erkunden und nicht nur einmal mit dem Velo durchradeln wollen. Und wenn Sie etwas Zeit mitbringen, können Sie die Heimatstube besuchen, um u.a. mehr über die berühmteste Tochter der Nachbarschaft zu erfahren – geöffnet April bis Okt. mo-fr 10-12 & 15-17 h, sa 10-12 h.
1843 wurde nämlich auf dem Gut Bisdamitz (unweit westlich) Franziska Tiburtius geboren, die nach dem Schulabschluß zunächst eine ganz gewöhnliche weibliche Berufskarriere als Gouvernante und Erzieherin durchlief. Doch mit Ende 20 genügte ihr dies nicht mehr, und sie beschloß, Medizin zu studieren, was 1870 allerdings für eine Frau ganz und gar ungewöhnlich, weil eigentlich unmöglich war. In Deutschland durften Frauen seinerzeit nicht studieren, allerdings in Zürich, wo man(n) bereits aufgeschlossener war. Nach ihrer Promotion 1876 zum Doktor der Medizin absolvierte sie u.a. ein Praktika an der Frauenklinik in Dresden, erhielt dort aber trotz der in Zürich erteilten Berufszulassung keine Approbation. Immerhin konnte sie in Berlin mit einer Studienkollegin eine eigene Praxis eröffnen, doch mußten sich die beiden Frauen als 'Dr. med. in Zürich' ausweisen, womit sie 'nur' den Status von Heilpraktikern hatten. 'Arzt' konnte schließlich nur sein, wer eine deutsche Approbation hatte!
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Tourismusverein, Zum Hafen 6, 18551 Lohme, Fon 038302 / 88838, Fax 038302 / 90109,
E-Mail tourismusverein@lohme.de,
Internet www.lohme.de.
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Übernachtungsmöglichkeit in Lohme
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Am östlichen Ortsende geht es eine Weile sanft hügelan, bevor Sie links auf eine Asphaltierte nach Ranzow abzweigen. Das dortige Schlößchen lassen Sie rechter Hand liegen und folgen geradezu einem Radhinweis auf einen Schotterweg, der teils losesandig ist und der sanft hügelan in den Wald leitet. Bald gelangen Sie an eine Gabelung und folgen dem Hinweis links auf eine Pflasterpiste, an deren Rand Schotter aufgetragen wurde, damit Sie noch passabel radeln können. Gemäß der Hinweise zum Königsstuhl wird bald eine asphaltierte Straße erreicht, und Sie rollen kurz abwärts, bevor sich grobes Kopfsteinpflaster anschließt, auf dem Sie die letzten Meter zum Nationalpark-Zentrum Königsstuhl hoppeln dürfen.
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Info
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Mit der beschaulichen Ruhe im Nationalpark Jasmund ist es beim Zentrum vorbei; denn es verzeichnete z.B. im Jahre 2005 stolze 310.000 Besucher, so daß in Abhängigkeit von Saison, Wochentag und Wetter der eine oder andere wohl durch den Andrang eher abgeschreckt werden wird. Aber immerhin ist es gelungen, an der Stelle eines ehemaligen Gasthofes und späteren Hotels, das zu DDR-Zeiten zur Kaserne für die Grenztruppen ausgebaut wurde, einen Besuchermagneten zu schaffen, der die Touristenströme bündelt und so nebenbei große Teile des Nationalparks entlastet, da die Aufnahmefähigkeit vieler Leute nach dem Besuch der Ausstellung erschöpft ist. Die 2.000 m² große Ausstellung ist selbstverständlich multimedial, atemberaubend und spannend, obwohl sie sich 'nur' mit der Natur und ihrer Entstehung im heutigen Nationalpark beschäftigt. Das ist nicht abwertend gemeint, mir waren es einfach nur zu viele Menschen – geöffnet Ostern bis Okt. täglich 9-19 h, übrige Zeit 10-17 h, Eintritt 6 €.
Auch den Königsstuhl mit seiner beachtlichen Höhe von 118 m und entsprechend großzügiger Aussicht werden Sie kaum in Ruhe genießen können, sondern müssen schon einen resoluten Charakter haben und etwas Mut aufbringen, um sich an den vielen Touristen vorbei in die erste Reihe direkt am Geländer zu drängeln. Da Sie die Ostsee auf Ihrer Veloreise wahrlich oft genug zu Gesicht bekommen, lohnt das kaum, und die Kreidefelsen lassen sich ohnehin viel besser – und vor allem eindrucksvoller – bei einer kleinen Wanderung abseits dieses Highlights erkunden. Dabei ist 'Wanderung' wörtlich zu nehmen; denn der Weg entlang der Steilküste ist teilweise so stark eingeschnitten, daß Treppen angelegt wurden, weshalb Sie Ihr Velo besser stehen lassen. Wenn Sie beim Spaziergang auch noch die Wißbegier stillen möchten, sollten Sie sich einer der – Ostern bis Okt. täglichen und kostenlosen(!) – Führungen des Nationalparkamtes (nicht zu verwechseln mit dem Nationalpark-Zentrum!) anschließen (mehr erfahren Sie unter www.nationalpark-jasmund.de -> Service -> Naturerlebnis für alle.
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Nationalpark-Zentrum Königsstuhl, Stubbenkammer 2, 18546 Sassnitz, Fon 038392 / 66170, Fax 038392 / 661740,
E-Mail info@koenigsstuhl.com,
Internet www.koenigsstuhl.com. Fotos: Nationalpark-Zentrum.
Nationalparkamt Vorpommern, Nationalpark Jasmund, Stubbenkammer 2a, 18546 Sassnitz,
Internet www.nationalpark-jasmund.de.
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Weiter geht es auf der asphaltierten Straße, die einige sanfte Wellen beschert, bevor Sie zur Landstraße kommen und dieser rechts folgen, um nach Hagen zu fahren. Direkt beim Ortseingangsschild zweigen Sie links ab und müssen sich nun wieder mit schmalen Schotterstreifen neben einer groben Pflasterpiste begnügen, dürfen dafür aber unbehelligt von Kfz durch den schönen Wald radeln. Mit ein paar Wellen geht es bis zu einer querenden Pflasterpiste, wo Sie halbrechts abbiegen und nun auf einem extra angelegten Radweg fahren dürfen. Der fällt bald steil ab und führt zurück zum Pflasterweg, bevor Sie links abbiegen und damit das Pflaster hinter sich lassen.
Wieder sind einige Wellen zu meistern, bis Sie erneut auf eine Pflasterstraße stoßen, auf der nur noch ca. 400 m zurückzulegen sind, bevor der Wald verlassen wird und linker Hand ein asphaltierter Geh- und Radweg geboten wird, auf dem Sie zügig zum Ortsrand von Sassnitz gelangen. Einfach dem Verlauf des – teils auch mal betonsteingepflasterten – Geh- und Radwegs folgend geht es nach einer Weile geradezu auf einer einspurigen asphaltierten Straße etwas abwärts, bevor Sie im spitzen Winkel auf eine zweispurige Straße stoßen und dieser bis zu einer abknickenden Vorfahrtstraße unmittelbar vor einem Bahnübergang folgen.

Dort gilt es zu entscheiden, ob Sie in die Stadtmitte möchten, was ich empfehle, um im Hafen den Duft der großen weiten Welt schnuppern zu können. Also biegen Sie links ab und radeln zunächst auf etwas ältlichem Asphalt, später kurz grobem Pflaster, bis die Straße bald nach einem Bahnübergang links abknickt und Sie an eine T-Kreuzung gelangen. Dort geht es rechts, beim alsbald erreichten Kreisverkehr links und damit zum nur noch wenige Meter entfernten, neu gestalteten Markt- und Veranstaltungsplatz, wo Sie sogleich das neue Wahrzeichen von Sassnitz, die nebenstehende Fußgängerbrücke, erblicken.
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Ortsinfo
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Saßnitz, 5 m ü.N.N., 10.600 Einw., entwickelte sich Ende des 19. Jh. dank der günstigen Lage zu einem bedeutenden Fährhafen – 1878 wurde die Linie nach Rønne (Bornholm, Dänemark), 1897 die nach Trelleborg (Schweden) in Betrieb genommen. Der zweiten Linie verdankt Sassnitz seinen (zumindest bisher) berühmtesten Besucher, der allerdings im April 1917 nur für eine Nacht blieb: Lenin mußte während seines Weges vom Exil in der Schweiz nach Rußland auf den Transfer nach Schweden warten. Die Deutschen stellten ihm für die Fahrt quer durch das Land ein exterritoriales Gebiet(!) in einem Eisenbahnwaggon zur Verfügung, damit er über Schweden nach Petrograd fahren konnte. Diese Geste gewährten die Deutschen aber natürlich nur mit einem Hintergedanken; Lenin sollte in Rußland die Revolution anzetteln und so dafür sorgen, daß Rußland aus dem Krieg gegen Deutschland ausschied, damit die Deutschen sich ganz der Front im Westen zuwenden konnten. Wie bekannt, erledigte Lenin diese Angelegenheit zufriedenstellend.
Zu DDR-Zeiten wurde Lenin folgerichtig in Sassnitz ein Museum gewidmet, und zwar in der Form einer detailgetreuen Nachbildung des Eisenbahnwaggons (inkl. dem Kreidestrich, der Deutschland vom exterritorialen Bereich trennte). Heute mag man sich aber dessen nicht mehr rühmen.
Sie müssen allerdings auch heutzutage nicht dürsten, wenn Sie nach einer Besichtigung der Altstadt und des Hafens Ihren Wissensdurst stillen wollen, sondern können sich z.B. im Fischerei- und Hafenmuseum über die Bedeutung des Fischfangs für die Stadt informieren – April-Okt. täglich 10-18 h, Eintritt 2,50 €. Immerhin beheimatete Sassnitz ein Fischkombinat, zu dem bis zu 200 Fischkutter gehörten. Und der Standort an der Hafenmeile beherbergt heute ein Unternehmen, das rund 250.000 Fischdosen täglich produziert. Wer darob auf den Geschmack gekommen sein sollte, kann dem Appetit zum Fabrik-Verkauf folgen: 'Knickdosen' gibt es schon ab 50 Cent – Rügen Fisch AG, Straße der Jugend 10, Westhafen.
Im ehemaligen Fährterminal, dem so genannten Glasbahnhof, ist heute das Museum für Unterwasserarchäologie untergebracht. Hauptattraktion ist die Gellenkogge, der Rest eines Handelsschiffes aus der Hansezeit, das mit einer Ladung Steinplatten von der schwedischen Insel Öland am Gellen (Hiddensee) sank. Das Boot wird im Museum wiederaufgebaut und zeigt die Handwerkskunst der Slawen, die es einst in Ralswiek auf Rügen gefertigt haben – das Museum ist zurzeit (Juli 2009) wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.
Je nach Vorlieben kann man im Hafen noch ein (außer Dienst gestelltes) britisches U-Boot besichtigen oder in der „Straße der Jugend“ am südlichen Stadtrand dem Schmetterlingspark Alaris einen Besuch abstatten, wo hunderte tropischer Schmetterlinge frei durch die Luft fliegen dürfen – www.alaris-schmetterlingspark.de.
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Tourist Service, Bahnhofstraße 19 a, 18546 Saßnitz, Fon 038392 / 6490, Fax 038392 / 64920,
E-Mail mail@insassnitz.de,
Internet www.insassnitz.de.
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Die Brücke ist den Fußgängern vorbehalten, also ruinieren Sie den Ruf der Velofahrer nicht unnötig und schieben Sie bitte. So bleibt auch genügend Zeit die Aussicht auf den Hafen zu genießen. Vorbei am Glasbahnhof geht es unten angekommen links am Hafen entlang und nach einer Weile rechts auf der kleinsteingepflasterten und ziemlich ausgefahrenen „Straße der Jugend“ sanft hügelan. An einer T-Kreuzung halten Sie sich rechts, zweigen bald darauf links in den „Fischerring“ ab, versetzen an seinem Ende wenige Meter links/rechts und gelangen derart auf den mit großen Betonplatten befestigten Geh- und Radweg der „Mukraner Straße“.
Nachdem Sie ein paar Plattenbauten passiert haben, versetzt die Route auf die rechte Fahrbahnseite, wo im Folgenden ein betonsteingepflasterter Radweg geboten wird, der mit abstrus hohen Kantsteinen aufwartet – die Tiefbauer lernen es wohl nie. Oder ist das womöglich pure Böswilligkeit? Aber ärgern Sie sich nicht zu sehr; denn schon bald erreichen Sie die B 196a, an deren nordwestlicher Seite ein neuer, glatt asphaltierter Geh- und Radweg für die vorherige Tortur entschädigt.
So geht es – bald mit langem, sanftem Gefälle – bis zur Zufahrt zum Fährhafen Mukran, wo der Geh- und Radweg gleich nach einer beampelten Kreuzung endet und Sie auf die Fahrbahn wechseln. Nachdem die Schienen des Fährhafens überbrückt sind, sausen Sie kurz abwärts und kommen hinein nach Neu Mukran, wo nach einem Parkplatz linker Hand ein asphaltierter Geh- und Radweg beginnt. Genau dort endet diese Etappe.
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© 2009 by Velo-Touring
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Ostsee-Radweg MV (8)
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