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Ostseeküsten-Radweg SH (4)
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Etappe 4: Schönberger Strand - Stakendorfer Strand - Hohenfelde - Satjendorf - Kembs - Behrensdorf - Hohwacht - Sehlendorf - Döhnsdorf - Weißenhaus - Weißenhäuser Strand - Oldenburg - Kröß - Altgalendorf - Techelwitz - Teschendorf - Kembs - Dazendorf - Heiligenhafen (61 km)
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Sofern Sie im Besitz der CD "TOP 200" sind, können Sie sich die unten abgebildete Etappe mit eingezeichneter Streckenführung hier als Overlay-Datei herunterladen (ca. 12 KB).
Informationen zur CD TOP 200
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Quelle: ATKIS® DTK200-V, © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2004
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Eine eher unspektakuläre Etappe in einer sanftwelligen Landschaft mit beschaulichen Dörfern, Städten und Ostseebädern. An einigen wenigen 70er Jahre Bettenburgen müssen Sie halt, so Sie sich an diesen stören, vorbei schauen.
Der Ostseeküsten-Radweg verläuft in Schönberger Strand hinter dem Deich und leitet so nach Stakendorfer Strand, wo Sie sich geradeaus halten, wenn die Straße rechts abknickt, und alsbald über den Deich hinweg auf die breite Radbahn entlang dem Strand wechseln. Nach einer Weile endet die tolle Strecke, und Sie werden halbrechts auf den Deich gelenkt, bevor es rechts auf einem Schotterweg landeinwärts geht. Schon bald leitet ein Hinweis links auf einen teils ziemlich schmalen Pfad, der mit einem Kinderanhänger noch so gerade passabel beradelbar ist. Einen weiten Bogen um Seen schlagend kommen Sie zurück an die Ostsee und radeln fortan wieder direkt hinter den Dünen.
Wegen eines weiteren Sees schwenkt der Schotterweg nochmal ein Stückchen von der Ostsee weg, führt dann aber an sie zurück und geht schließlich in eine breite Piste über, auf der Sie zu einem Campingplatz gelangen, wo die Etappe rechts abknickt und Sie nun einem asphaltierten Geh- und Radweg an einer kleinen Straße entlang Richtung Hohenfelde folgen.
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Fremdenverkehrsverein, Strandstraße 3, 24257 Hohenfelde, Fon 04385/593842, Fax 04344/5783,
E-Mail: info@fvv-hohenfelde.de,
Internet www.fvv-hohenfelde.de.
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Kurz vor dem Ort biegen Sie links auf den Geh- und Radweg einer Landesstraße ein und folgen dieser hinab zur Mühlenau, um danach gleich wieder ein wenig an Höhe zu gewinnen, bevor es links nach Hohenfelde-Mohnkamp geht. Dort biegen Sie mit Hinweis alsbald rechts auf einen zweistreifigen Schotterweg ab, der von weniger guter Beschaffenheit ist, weshalb Reisende mit Kinderanhänger besser noch weiter dem Radweg an der Landstraße folgen und erst in Satjendorf abbiegen sollten.
In Satjendorf geht der Schotterweg in einspurigen Asphalt über, der bis zu einer grob gepflasterten Vorfahrtstraße leitet, mittels der Sie gut 30 m rechts/links versetzen, um den Ort schon wieder zu verlassen. Die sogleich erreichte Landstraße wird gerade gequert und sodann auf gutem, fast zweispurigem Asphalt durch die schöne sanftwellige Landschaft geradelt. Kurz vor Kembs biegen Sie links in eine Vorfahrtstraße ein und fahren auf der Fahrbahn durch das Dorf, bevor ab dem Ortsende ein Geh- und Radweg zur Verfügung steht, der nach Behrensdorf leitet.
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Tourist-Information, Ringstraße 2 a, 24321 Behrensdorf, Fon 04381/4986, Fax 04381/4472,
E-Mail: info@behrensdorf-ostsee.de,
Internet www.behrensdorf-ostsee.de.
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Dort radeln Sie nur wenige hundert Meter, bis ein Hinweis Richtung Lütjenburg nach rechts lenkt und Sie kurz darauf den Ort schon wieder verlassen. Ca. 200 m nach dem Ortsende biegen Sie mit Hinweis nach Hohwacht links ab und pedalieren auf einer knapp zweispurigen Asphaltierten – hoffentlich mit Rückenwind – am Großen Binnensee entlang. Nach einem weiten Rechtsbogen können Sie auf einen Geh- und Radweg wechseln, der nach der Überquerung des Gewässers namens Lippe auf den Deich lenkt, wo Asphalt in Skaterqualität und eine perfekte Aussicht geboten werden. Mit einem Links-/Rechtsschwenk erreichen Sie Hohwacht, bevor der Radweg endet, Sie auf der Fahrbahn sanft hügelan bis zur T-Kreuzung radeln und links abbiegen. Dem dortigen Geh- und Radweg bis zu seinem Ende folgend gelangen Sie an den Abzweig nach Sehlendorf, der auch mit einem entsprechenden Hinweis versehen ist.
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Ortsinfo
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Hohwacht, 19 m ü.N.N., 900 Einw., ist ein ehemaliges Fischerdorf und seit 1986 anerkanntes Ostsee-Heilbad. Im Gegensatz zu so vielen anderen Seebädern achtete man in Hohwacht auf das Ortsbild, und so gibt es keine Betonklötze aus den 70er Jahren, die Ort und Landschaft verschandeln. In Hohwacht gilt nämlich die Devise: Kein Haus höher als die Bäume! Dabei ist man gegenüber moderner Architektur und Kunst aufgeschlossen, wie die Hohwachter Flunder zeigt. Die 2004 errichtete Seeplattform wird wegen ihres Grundrisses so bezeichnet und ist mit ihrem 24 m hohen Pylon und den Stahlseilen, die die Konstruktion der Plattform tragen, nicht nur eine Zierde am Strand, sondern wird auch gern für Musikveranstaltungen, Hochzeiten, Gottesdienste und vieles mehr genutzt.
In der Umgebung: Wenn Sie sich zu einem längeren Aufenthalt entschließen, lohnt eine kleine Rundtour durch die Umgebung, deren erstes Ziel Lütjenburg (33 m ü.N.N., 5.500 Einw.), ein kleines, schmuckes Landstädtchen sein sollte. Bei der Tourist-Information am Markt erhalten Sie ein Infoblatt für einen beschaulichen Rundgang, der an der St.-Michaels-Kirche beginnt, die 1220-30 erbaut wurde und in der angeschlossenen Kapelle das kostbare Grabmal des Grafen Otto birgt, das 1608 aus Sandstein, Marmor und Alabaster erstellt wurde. Außerdem kommen Sie u.a. am Färberhaus vorbei, das 1576 errichtet wurde und heute das älteste Wohnhaus der Stadt ist. Und am Ende des Rundgangs gelangen Sie zum Bismarckturm (1898), dem Wahrzeichen Lütjenburgs, der einen schönen Ausblick über Stadt und Umgebung gewährt.
Wenn Sie dadurch auf den Geschmack gekommen sein sollten und ohnehin mal prüfen wollten, ob es denn in Schleswig-Holstein tatsächlich Hügel gibt, dann sollten Sie die gut 5 km zum 134 m hohen Pilsberg nicht scheuen, wo der neugotische Hessenstein (1840) noch weit beachtlichere Fernsicht bietet.
Unweit nordöstlich liegt das Gut Panker, ein schon fast residenzartiger Gutshof, der vom hessischen Landgraf Moritz verwaltet wird und wo eine Reihe von Einrichtungen mit Handwerkskunst die Sinne für Schönheit und Qualität schulen. Außerdem widmet sich das Gut den Trakehnern – für die Unkundigen (wie meine Wenigkeit), edle Warmblutpferde, ursprünglich aus Ostpreußen. Und wer nun einkehren möchte, sucht vielleicht die Ole Liese auf, ein Gasthaus von 1797, das seinen Namen einem altersschwachen Reitpferd des damaligen Fürsten verdanken soll. Er übergab es einem seiner Knechte und gestattete ihm den Betrieb des Gasthauses, wenn er die Auflage akzeptiere, das Pferd bis ans Lebensende zu pflegen – was dieser offensichtlich tat.
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Hohwachter Bucht Touristik GmbH, Berliner Platz 1, 24321 Hohwacht, Fon 04381 / 90550, Fax 04381 / 905555,
E-Mail: info@hohwachterbucht.de,
Internet www.hohwachterbucht.de.
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Von Hohwacht aus rollen die Räder bald auf Schotter zwischen dem Sehlendorfer Binnensee und der Hohwachter Bucht hindurch, wobei ein Steg mit Rampen den Wasserlauf überbrückt, der die letzte Verbindung zwischen See und Meer darstellt. Die Rampen sind breit genug für Kinderanhänger, so daß Sie auch mit einem solchen alsbald das östliche Ende des Sees passiert haben werden, bevor es rechts auf einem Geh- und Radweg sanft ansteigend nach Sehlendorf geht.
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Kurverwaltung, Strandstraße 24, 24327 Sehlendorf, Fon 04382 / 92234, Fax 04382 / 92235,
E-Mail: info@sehlendorfer-strand.de,
Internet www.sehlendorfer-strand.de.
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Im Ort knickt der Ostseeküsten-Radweg in einer Rechtskurve links ab und leitet auf gutem, 1½spurigem Asphalt durch die sanftwellige Landschaft. Derart kommen Sie zur B 202 und biegen links in deren jenseitigen Geh- und Radweg ein. Wie viel Höhe Sie zuvor gewonnen haben, merken Sie, wenn es bald abwärts nach Döhnsdorf geht, bevor Sie Friederikenhof passieren und der Radweg sich sodann vorübergehend etwas von der Fahrbahn entfernt. Wenn der Radweg wieder an die Straße heranführt, ist dies das Zeichen für das Abzweigen nach links – Radhinweis vorhanden. Derart kommen Sie an die Ostsee zurück, absolvieren dort einen Rechtsschwenk und radeln durch ein Wäldchen nach Weißenhaus, welches komplett rechter Hand liegen bleibt.
Durch ein Naturschutzgebiet rollen die Räder weiter auf Asphalt, bevor Sie an eine Gabelung gelangen und die rechte Möglichkeit wählen, um den Deich zu überqueren und jenseits links auf den Geh- und Radweg der kleinen Landstraße einzubiegen. Vorbei an einem Abzweig links kommen Sie mit einem weiten Bogen zur Feriensiedlung Weißenhäuser Strand, wo Sie beständig dem Radweg folgen, auch dann wenn die Straßenseite gewechselt wird.
Entlang des sich linker Hand anschließenden Truppenübungsplatzes steigt die Strecke ganz allmählich an, und Sie radeln noch eine Weile, bevor Sie zwei Zufahrten zum Bundeswehrgelände passiert haben. Bald darauf, waren sich die Planer offensichtlich nicht ganz einig; denn einen Radhinweis mit Richtungspfeilen geradeaus und links ziert ein Aufkleber des Ostseeküsten-Radwegs: Ja, wat denn nun?
Ich empfehle, links abzubiegen und der hübschen alten Allee zu folgen, die bald mit einem weiten Rechtsbogen über die B 207 hinweg lenkt. Jenseits halten Sie sich links und folgen der Straße „Langer Segen“ hinein nach Oldenburg, wo Sie alsbald den großen Parkplatz des Museumshofs erreichen. Der Hof bietet sich natürlich für eine Pause an, da aber auch die Altstadt sehenswert ist, folgt hier erstmal die Beschreibung des Weges dorthin: Bei der zweiten Einfahrt des Museumshofs geht es mit Radhinweis rechts Richtung Zentrum, so am Rand des Parkplatzes entlang, nach einem Rechtsbogen bei den Palisaden links, an einer T-Kreuzung erneut links, sodann geradeaus zum Ringwall der Slawen und mit Rechtsschwenk steil bergan über diesen hinweg. Jenseits hoppeln die Räder auf Kopfsteinpflaster abwärts auf die Kirche zu, und Sie biegen davor links ab, um zum „Markt“ zu gelangen, wo auch die Tourist-Information zu finden ist.
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Stadtinfo
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Oldenburg, 12 m ü.N.N., 9.700 Einw., entstand an der schmalsten Stelle des früher schiffbaren Oldenburger Grabens, der die Lübecker und Hohwachter Bucht verbindet. Wie attraktiv diese Lage war, zeigt der bereits erwähnte bis zu 18 m hoher Ringwall der Slawen unweit nördlich des Marktes. Noch ein Stück weiter nördlich liegt der Museumshof mit dem Wall-Museum und dem Gilde-Museum. Das Wall-Museum informiert über die Einwanderung der Slawen nach Ostholstein, über die Befestigungstechnik der Burganlage sowie über die Kultur dieses Volkes. Dazu zählt auch die Entwicklung der frühen städtischen Siedlungen, was anhand eines rekonstruierten Stadtteils erläutert wird. Im angrenzenden Wallsee liegt die Starigard, der weltweit einzige Nachbau eines slawischen Handelsschiffes.
Den würdigen Rahmen des Museums bilden geborgene und wiederaufgebaute Bauernhäuser aus dem 18. & 19. Jh., so daß es quasi gleichzeitig ein Freilichtmuseum ist. Dazu gehören z.B. eine historische Rosensammlung, ein Backhaus, wo mehrmals jährlich traditionell gebacken wird, und das schon erwähnte Gilde-Museum der St. Johannis Toten- und Schützengilde. Öffnungszeiten April-Okt. di-so 10-17 h, Eintritt 3,50 €, mehr erfahren Sie unter www.oldenburger-wallmuseum.de.
Apropos St. Johannis: Oldenburg darf sich rühmen, daß die St. Johannis-Kirche die erste große romanische Backsteinbasilika Norddeutschlands ist, da sie bereits zwischen 1156 und 1160 erbaut wurde. Schon seit 968 war Oldenburg Sitz eines Bistums, verlor diesen aber – wie passend – zur Fertigstellung der Kirche 1160 an Lübeck. Infolge der Verarmung der ansässigen Bevölkerung fanden in und an der Kirche in den nächsten Jahrhunderten keine Veränderungen statt. Allerdings ging bei einem großen Stadtbrand 1773 die Innenausstattung verloren, so daß heute nurmehr die altehrwürdigen Mauern aus der Entstehungszeit erhalten sind.
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Tourist-Information, Markt 1, 23758 Oldenburg in Holstein, Fon 04361 / 519405, Fax 04361/3402,
E-Mail: kontakt@kultour-oldenburg.de,
Internet www.kultour-oldenburg.de.
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Die Innenstadt verlassen Sie gen Norden auf der „Burgtorstraße“ und radeln hernach auf einem asphaltierten Geh- und Radweg über Kröß nach Altgalendorf, wo die Verkehrsplaner eine Meisterleistung vollbracht haben; denn Sie sollen direkt nach einer Linkskurve von der linken Seite auf die rechte wechseln – au weia! Vorbei an Techelwitz geht es weiter nach Teschendorf, wo kurz ein Bogen durch den Ort geschlagen wird, um im Anschluß auf einem zur Allee ausgebauten Radweg fahren zu dürfen.
Vorbei an Kembs kommen Sie nach Dazendorf, wo Sie mit Radhinweis links auf eine einspurig Asphaltierte abbiegen und sich alsbald an einer Einmündung halblinks halten. Mitten auf freiem Feld stoßen Sie so auf eine querende Straße und biegen – ohne Hinweis – rechts ab. Derart gewinnen Sie entlang einer Pappelreihe ein wenig an Höhe und dürfen sich über den schönen Ausblick auf die Ostsee freuen. Direkt nach dem Ortseingangsschild von Heiligenhafen zweigen Sie links ab und folgen einer Asphaltbahn mit ein paar Schlenkern, bevor das Sträßchen im rechten Winkel links abknickt.
Genau dort zweigen Sie rechts auf einen Schotterweg ab, der noch passabel beradelbar ist, und fahren sodann direkt auf ein großes Ferienzentrum zu. Kurz davor leiten Gehwegplatten ein wenig abwärts auf den dortigen Parkplatz (nur ein ausgeblichener Ostseeküsten-Radweg-Aufkleber an einem Mast hilft bei der Orientierung), und Sie fahren gerade am Parkplatz entlang, um an dessen Ende auf den Gehweg zu wechseln, auf dem es rechts geht. Bei zwei Gebäuden versetzt die Route etwas nach links, womit Sie auf die Promenade gelangen, wo das Radfahren verboten ist.
Sich links haltend schieben Sie ein Stück bis zu einer Brücke, kommen danach auf die Halbinsel Steinwarder und dort alsbald auf eine Straße, der Sie halbrechts an zahlreichen Apartmenthäusern vorbei folgen. Wenn die Bebauung endet, geht es weiter entlang des Binnensees und so bald mit einem Rechtsschwenk zum alten Kern von Heiligenhafen. An der dort erreichten beampelten Kreuzung führt der Ostseeküsten-Radweg links weiter, doch zuvor bietet sich ein Abstecher in die Innenstadt an, weshalb Sie sich geradeaus – Tick rechts – halten sollten („Brückstraße“).
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Stadtinfo
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Glücklicherweise haben die Bürger von Heiligenhafen, 7 m ü.N.N., 9.300 Einw., Humor, wie ein kleiner Spruch über dem Eingang des Rathauses zeigt: „Hilligenhaven, seggt se, is man lütt. Un an'n Radhus, seggt se, hängt 'en Bütt. Un de Schiffohrt drievt se dor mit Macht. Hebbt twe Böd, seggt se, un 'en Jacht.“ Und ohne diesen Humor wäre es wohl auch kaum zu ertragen, daß die Stadt mehr Gästebetten als Einwohner hat. Wobei es hilfreich ist, daß die Stadt quasi geteilt ist, und die Masse der Touristen auf dem Steinwarder untergebracht ist, während die Bürger sozusagen 'an Land' leben.
Dies ist auch insofern von Vorteil, als daß jeder Besucher seinen Vorlieben frönen kann. Wer Trubel sucht, wird im Ferienpark und am Strand glücklich; wer lieber durch ein schnuckeliges Kleinstädtchen spaziert, geht in die Altstadt; und wer die Nähe zur Natur sucht, begibt sich auf den Graswarder. 'Warder' ist eine altdeutsche Bezeichnung für 'Landzunge' und die entstand hier und wächst noch immer, weil weiter westlich durch die Strömung Land abgetragen und hier angelagert wird – noch Anfang der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war der Graswarder eine Insel. Und während der Graswarder noch vor 100 Jahren als Badeparadies genutzt wurde; steht er heute unter Naturschutz. Alles Wissenswerte erfahren Sie am besten bei einer der Führungen, die von April bis Okt. täglich 10.30 & 15.00 h angeboten werden, und im Internet unter www.graswarder.de.
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Tourismus-Service, Bergstraße 43, 23774 Heiligenhafen, Fon 04362 / 90720, Fax 04362 / 3938
E-Mail: tourist-info@heiligenhafen.de,
Internet www.heiligenhafen-touristik.de.
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© 2009 by Velo-Touring
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Ostseeküsten-Radweg SH (4)
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