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Radweg Liebliches Taubertal - flußabwärts (2)

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Etappe 2: Bad Mergentheim - Edelfingen - Unterbalbach - Lauda-Königshofen - Distelhausen - Dittigheim - Tauberbischofsheim - Hochhausen - Werbach - Niklashausen - Gamburg - Bronnbach - Reicholzheim - Waldenhausen - Wertheim (50 km)

 

Sofern Sie im Besitz der CD "TOP 200" sind, können Sie sich die unten abgebildete Etappe mit eingezeichneter Streckenführung hier als Overlay-Datei herunterladen (ca. 8 KB).
Informationen zur CD TOP 200

Tauber-Radweg flußabwärts: Etappe 2 von Bad Mergentheim über Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Kloster Bronnbach nach Wertheim

Quelle: ATKIS® DTK200-V, © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2004

 

Den „Marktplatz“ verlassen Sie vorbei an der Tourist-Information nach Norden und schieben noch ein Stückchen durch die Fußgängerzone („Kirchstraße“), bevor Sie die Qual der Wahl haben; denn es bieten sich sowohl die Hauptroute (weniger Verkehr, aber dafür teils durch das Gewerbegebiet) als auch die Nebenroute (teils entlang der B 290, aber parallel auf einem Geh- und Radweg) an:

Variante 1: Hauptroute

Von der „Kirchstraße“ biegen Sie links in die „Holzapfelgasse“ ab, queren bald eine Vorfahrtstraße gerade und folgen der „Mörikestraße“ bis zu einer X-förmigen Kreuzung, an der es halbrechts in den „Flürlesweg“ geht. So führt die Route zu einem Eisenbahnübergang, und Sie halten sich jenseits sofort links, um am Bahndamm entlang zu radeln. Beim Gewerbegebiet leitet der Weg rechts zu einer Vorfahrtstraße, auf der Sie links einbiegend Bad Mergentheim verlassen. In Edelfingen biegen Sie auf der Höhe des Bahnübergangs rechts ab, überqueren die Tauber und zweigen kurz darauf mit Radhinweis links ab.

Variante 2: Hotelroute

An die „Kirchstraße“ schließt sich geradeaus der „Gänsmarkt“ an, und Sie biegen an dessen Ende rechts in die „Härterichstraße“ ab. Diese geht in die „Wolfgangstraße“ über, und Sie überqueren bald die Tauber, bevor Sie links in die „Edelfinger Straße“ abbiegen. Ohne Orientierungsschwierigkeiten nähern Sie sich der B 290 und folgen ihr parallel - mal näher, mal ferner - nach Edelfingen, wo Sie gleich am Ortseingang beim Hotel Edelfinger Hof links abbiegen. Es geht abwärts und mit einem Rechts-/Links-/Rechtsschwenk bis zu einer Vorfahrtstraße, mit der Sie wenige Meter links/rechts versetzen und Sie auf diejenigen stoßen, die die Variante 1 gewählt haben.

Der Taubertal-Radweg führt wenige Meter weiter halblinks und dann mit einem Rechtsbogen aus dem Ort hinaus. Nach einem Rechts-/Linksversatz in den Feldern, schwenkt die Route direkt vor Unterbalbach nach links, gleich wieder rechts und im Ort wieder links. So geht es alsbald über die Tauber hinweg und eben nach Königshofen. Dort stoßen Sie auf die B 292 und folgen ihrem Geh- und Radweg links bis unmittelbar vor den Bahnübergang. Rechts abbiegend geht es ganz nahe der Bahn aus dem Ort hinaus und durch die Wiesen, bis Sie beim Gewerbegebiet von Lauda einen kurzen Rechts-/Linksversatz machen, um sodann durch das Gewerbegebiet bis zu einem Kreisverkehr zu fahren.

Den Kreisverkehr verlassen Sie sozusagen nach halblinks, absolvieren einen Linksbogen, unterqueren die Bahnlinie und biegen sofort danach rechts ab. Wieder folgt ein Linksbogen, bevor es wenige Meter weiter auf der Höhe der Kirche rechts geht - außer Sie wollen zuvor noch der linker Hand liegenden Altstadt einen Besuch abstatten.

 

Stadtinfo

Altstadt von Lauda, Lauda-Königshofen, Radweg Liebliches TaubertalLauda-Königshofen, 189 m ü.N.N., 15.400 Einw., entstand im Zuge der Gemeindereform 1975, die zwei Kommunen zusammen führte, die früher getrennte Wege gegangen waren; denn Lauda gehörte fast 300 Jahre lang den Würzburger Bischöfen (1506-1803), Königshofen von 1418 bis 1803 den Mainzer Bischöfen. Lauda verlor durch die Säkularisation 1803 seinen Status als Oberamtsstadt, erholte sich davon aber bald, da es ab 1866 zu einem Eisenbahnknotenpunkt ausgebaut wurde. Daran erinnert heute eine 1978 an der „Bahnhofstraße“ aufgestellte Dampflok der Baureihe 50, die das Herz eines Eisenbahnfans wohl schneller schlagen lassen dürfte. Mehr über die Eisenbahngeschichte kann man im Heimatmuseum erfahren, welches sich darüber hinaus dem Handwerk und Zunftswesen sowie dem Wein- und Ackerbau widmet - Rathausstraße 25, geöff. April-Oktober so 15-17 h.

Bei einem Rundgang durch die hübsche Altstadt werden Sie in einem der ehemaligen Rathäuser Laudas auch die Galerie „das auge“ entdecken, die vom Kunstkreis Lauda-Königshofen e.V. betrieben wird und monatlich wechselnde Ausstellungen präsentiert - geöff. so 10-12 & 14-18 h.

Stadtteil Beckstein von Lauda-Königshofen, Radweg Liebliches TaubertalWenn aber nicht gerade Sonntag sein sollte oder Ihnen der Sinn weniger nach kultureller Erbauung, dafür aber mehr nach einem lehrreichen Aufenthalt in der Natur steht, dann empfiehlt sich ein Ausflug zum Stadtteil Beckstein (unweit westlich von Königshofen), denn dort wird neben einem 1½ km langen Weinlehrpfad mit 24 Infotafeln zum Weinanbau und Rebsorten auch ein Natur- und Kulturlehrpfad rund um den Frauenberg geboten. Auf der ca. 4 km langen Wanderung erfahren Sie an 10 Stationen allerlei über die Pflege der hiesigen Trockenhänge mit ihrer außergewöhnlich artenreichen, aber leider auch gefährdeten Tier- und Pflanzenwelt.

Lauda-Königshofen, Radweg Liebliches Taubertal Tourist-Information, Marktplatz 1, 97922 Lauda-Königshofen, Fon 09343 / 501128, Fax 09343 / 501100, E-Mail: tourist.info@lauda-koenigshofen.de, Internet: www.lauda-koenigshofen.de.

 

Bald nach den letzten Häusern steigt die Strecke etwas an, führt sodann rechts über die Eisenbahn hinweg und am Ende der kurzen rauschenden Abfahrt links. Auf der Höhe von Distelhausen knickt der Radwanderweg direkt nach dem Friedhof links ab, um sodann weiter parallel zum Bahndamm nach Nordwesten zu leiten. Später wird die Autobahn unterquert, und Sie gelangen nach Dittigheim, welches Sie mit einem weiten Bogen durchradeln.

Rathaus in Tauberbischofsheim, Radweg Liebliches TaubertalKurz vor der Ortsumfahrung von Tauberbischofsheim passieren Sie Sportplätze und halten sich an der dortigen Gabelung rechts. Somit unterqueren Sie die B 27, biegen direkt danach links ab und wählen die nächste Möglichkeit rechts („Dittigheimer Weg“). Geradewegs kommen Sie mittels einer sanft geneigten Rampe zum „Schloßplatz“, halten sich dort geradeaus und biegen wenige Meter weiter rechts in die „Hauptstraße“ ab - Fußgängerzone. Am „Markplatz“ finden Sie dann linker Hand das Rathaus mit der Tourist-Information.

 

Stadtinfo

Schloß in Tauberbischofsheim, Radweg Liebliches TaubertalTauberbischofsheim, 176 m ü.N.N., 14.500 Einw., war ab ca. 735 Sitz eines Frauenklosters und geriet im 13. Jh. unter die Fittiche der Mainzer Bischöfe, weshalb der Stadtname auch sehr treffend wirkt. Der für ihren örtlichen Vertreter errichtete Sitz wurde bis zum 16. Jh. beständig erweitert und schließlich so umfangreich, daß er zu Recht den Titel Schloß trägt. Heute beherbergt das Kurmainzische Schloß in 17 Räumen das Tauberfränkische Landschaftsmuseum, das sakrale Kunst, Möbel aus Renaissance, Barock und Biedermeier, bäuerliche Trachten, Haus- und Handwerksgeräte, eine Pfeifensammlung sowie vorgeschichtliche Sammlungen von der Altsteinzeit bis zur fränkischen Landnahme präsentiert - geöffnet di-sa 14.30-16.30 h, so 10-12 & 14-16.30 h. Der Schloßhof dient im Übrigen auch als stilvoller Rahmen für Konzerte und Theateraufführungen; das Programm finden Sie u.a. auf der Website der Stadt.

Wenn Sie nicht allein durch die hübsche Altstadt spazieren und mehr über die Sehenswürdigkeiten erfahren wollen, schließen Sie sich vielleicht dem Altstadtrundgang der Tourist-Information an, Dauer ca. 1½ Stunden, Treffpunkt, Uhrzeit etc. erfahren Sie eben dort.

Vereinigte Spezialmöbelfabriken, Schulmöbelmuseum in Tauberbischofsheim, Radweg Liebliches TaubertalUnweit nordwestlich der Altstadt haben in der Hochhäuser Straße 8 die Vereinigten Spezialmöbelfabriken ihren Sitz, die neben Büro- vor allem Schulmöbel herstellen. Da liegt es nur nahe, daß die Firma in der Ausstellung "Das Klassenzimmer" einen internationalen Querschnitt der Geschichte der Schulmöbel vom Beginn des 20. Jh. bis heute zeigt. Zu sehen sind dabei auch Möbelentwürfe bekannter Architekten und Designer sowie Modelle wegweisender Schularchitektur. Und apropos Architektur: Sehenswert ist auch der moderne Bürokomplex der Firma, den die Stuttgarter Architekten Behnisch & Partner entwarfen - geöff. mo-fr 9-17 h, sa & so 10-17 h, Eintritt frei, Voranmeldung erwünscht unter Fon 09341 / 880.

Sportbegeisterte werden sich wohl eher für den FC Tauberbischofsheim e.V. interessieren, denn immerhin gilt dieser als erfolgreichster Fechtclub der Welt und hat von 1954 bis heute zahlreiche Olympiasieger sowie Welt- und Europameister hervorgebracht. Entsprechend ist Tauberbischofsheim eine Topadresse im Weltfechtsport; regelmäßig trifft sich hier die Fechtelite zu spannenden und hochklassigen Wettkämpfen - den Turnierkalender finden Sie unter www.fechtentbb.de.

Tauberbischofsheim, Radweg Liebliches Taubertal Tourist-Information, Markplatz 8, 97941 Tauberbischofsheim, Fon 09341 / 80313, Fax 09341 / 803991, E-Mail: tourismus@tauberbischofsheim.de, Internet: www.tauberbischofsheim.de.

 

Durch das Rathaus führt die Etappe weiter, und Sie wählen den linken Torbogen, um nach dem kleinen Parkplatz rechts/links zu versetzen. Die somit erreichte Vorfahrtstraße queren Sie gerade, folgen jenseits bald dem Geh- und Radweg mit einem Schlenker zu einem großen Parkplatz und halten sich dort rechts. Die Fahrradpiktogramme leiten zu einem Fußgängerübergang, und jenseits radeln Sie links auf dem Geh- und Radweg stadtauswärts.

Kurz vor Hochhausen schwenkt der Radweg halbrechts, bei den ersten Häusern gleich wieder nach links und dann bei der Kirche rechts. Sodann geht es schnurstracks zum nördlichen Ortsende, wo Sie gerade in die Vorfahrtstraße einbiegen, etwas abwärts sausen und sich noch vor der Tauberbrücke hinüber nach Werbach geradeaus halten.

Immer zwischen Bahn und Tauber radelnd kommen Sie an die Tauberbrücke bei Niklashausen, fahren geradeaus und etwas hügelan, bevor Sie nach ein paar hundert Metern die Bahn unterqueren.

In Gamburg stoßen Sie am Dorfplatz auf eine Vorfahrtstraße und fahren geradeaus durch das Dorf, bis die Straße Richtung Uissigheim sanft nach links schwenkt. Dort biegen Sie halbrechts ab und gelangen nach ca. 1½ km an einen Abzweig (halbrechts ist ein einsames Gehöft zu sehen) - an dieser Stelle geht es links hügelan.

Nun beginnt wieder der Ernst des Lebens, soll heißen, so wie an der noch jungen Tauber sind nun auf den letzten Kilometern bis zur Mündung noch einige Steigungen zu bewältigen. Entsprechend gewinnen Sie im Wald noch etwas an Höhe, verlieren Sie alsbald wieder und radeln sodann eben bis auf die Höhe eines Baches. Im Anschluß folgt eine weitere Welle, aber dafür ist der Belag gut und dürfen Sie weiter ungestört von Kfz radeln, bis kurz vor Bronnbach eine Landstraße erreicht wird, die halbrechts zur Tauberbrücke leitet. An der Brücke halten Sie sich geradeaus; außer Sie wollen erst noch einen Abstecher zum

 

Info

Kloster Bronnbach, Radweg Liebliches TaubertalKloster Bronnbach machen, welches Mitte des 12. Jh. gegründet wurde und bis zur Säkularisation 1803 bestand. Danach war das ehemalige Zisterzienserkloster im Besitz des Fürstenhauses Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, das dort u.a. eine Brauerei betrieb, aber den Gebäudebestand im wesentlichen unberührt ließ, so daß der Main-Tauber-Kreis, der das Kloster 1986 übernahm, nach umfangreicher Sanierung in den altehrwürdigen Gebäuden verschiedenste Einrichtungen unterbringen konnte. Hierzu gehört z.B. der sog. Archivverbund mit Sammlungen des Kreises, der Stadt Wertheim und weiterer Städte und Gemeinden des Kreises. Im Konventbau residiert heute die Ordensniederlassung der „Kongregation der Missionare von der Heiligen Familie“, womit also auch für neues geistiges Leben gesorgt wäre. Zahlreiche Räumlichkeiten werden für (weltliche) Workshops und Seminare genutzt, seit 2006 werden auch Gästezimmer geboten. Und schließlich dienen mehrere Säle kulturellen Veranstaltungen; das Programm ist unter www.kloster-bronnbach.de zu finden. Das Kloster Bronnbach ist vom 1. April bis 31. Oktober mo 10-12 h & 14-17 h, di-sa 10-17 h und so 13-17 h geöffnet; Führungen ab 6 Personen zu jeder vollen Stunde, Eintritt Euro 3,00, Fon 09342 / 39596.

 

 

Zurück auf der linken Tauberseite zweigen Sie nach nur wenigen Metern - noch vor dem Bahnhof von Bronnbach - halblinks ab, um im Wald einen steilen Anstieg zu bewältigen. Wenn Sie die Höhe wieder verloren haben und den Wald verlassen, überqueren Sie einen kleinen Bach und stoßen auf eine kleine Straße, die sofort rechts unter der Eisenbahn hindurch und danach links nach Reicholzheim leitet.

Nahe der Tauberbrücke biegen Sie links in eine Vorfahrtstraße ein, radeln sanft hügelan und halten sich geradeaus, wenn die Vorfahrt nach links schwenkt. Vorbei am Campingplatz „Forellenhof“ radeln Sie nach Waldenhausen, schlängeln sich vorbei an der Kirche und bezwingen kurz darauf einen kurzen Anstieg, da nun die Tunneleinfahrt der Eisenbahn zu überwinden ist.

Damit ist es dann aber auch geschafft, und Sie erreichen immer nahe den Bahngleisen radelnd Wertheim, wo der Radwanderweg an der Brücke über die Tauber endet. Zum Bahnhof geht es geradeaus in die abknickende Vorfahrtstraße, zum Main-Radweg unmittelbar rechts von dieser Straße weiter und in die Stadtmitte über die Tauber hinweg und jenseits geradezu in die Fußgängerzone.

 

Stadtinfo

Burg in Wertheim, Radweg Liebliches TaubertalWertheim, 141 m ü.N.N., 24.100 Einw., wurde rechts des Mains (im heutigen Kreuzwertheim) gegründet und 779 erstmals erwähnt. Im 12. Jh. verlagerte sich die Entwicklung auf die linke Mainseite; denn dort wurde mit dem Bau der Burg begonnen, die noch heute malerisch über der Stadt liegt, so daß ein schöner Blick über die Täler von Main und Tauber geboten wird. Den Ausblick können Sie ggf. auch mit einem kulturellen Genuß verbinden; denn vor allem im Sommerhalbjahr dient der Burggraben als stimmungsvolle Kulisse für Veranstaltungen wie z.B. Burgserenaden des Kulturkreises, Freilichtaufführungen der Badischen Landesbühne usw. usf.; wer sich vorab informieren möchte, surft auf der Website der Stadt zum Unterpunkt Kultur oder wendet sich an die Stadtverwaltung, Fon 09342 / 301-301. Die Besichtigung der Burg ist im Sommerhalbjahr ab 10 h bis zum Einbruch der Dunkelheit möglich.

Wie gut es sich von Handel und Wandel leben ließ oder wie sehr die Stadt am Warenumschlag verdiente, zeigen die vielen hübschen Fachwerkbauten am Marktplatz und in den umliegenden Gassen, die zum Teil so schmal sind, daß selbst Velofahrende schon stören. Bei der Tourist-Information erhalten Sie für einen Bummel durch die Altstadt die Broschüre 'Stadtrundgang', doch auch wenn Sie zu spät anreisen, um dort noch vorbeizuschauen, müssen Sie nicht auf entsprechende Informationen verzichten; denn in der Stadt sind mehrere Stelen aus Glas nicht zu übersehen, die Hinweise zur jeweiligen Örtlichkeit bereit halten.

Glasmuseum in Wertheim, Radweg Liebliches TaubertalUnd apropos Glas: Der bedeutendste Wirtschaftszweig der Stadt ist die Glasindustrie; rund 100 Glas erzeugende und verarbeitende Betriebe – vom 1-Mann-Handwerksbetrieb bis zu Firmen mit über 700 Mitarbeitern – sind in Wertheim angesiedelt und bieten rund 3.000 Arbeitsplätze. Die Produktpalette reicht von Glasfasern über Thermometer und Meßgeräte bis zu High-Tech-Laborgeräten für Wissenschaft und Technik. Da liegt es nur nahe, daß in Wertheim auch ein Glasmuseum beheimatet ist, welches dem Besucher die Welt des Glases von A wie Altglas bis Z wie Zeisslinse näher bringt und auch Spiel-Stationen wie z.B. Flaschenbahn, Temperamentsmesser, Murmelwand, Flaschenteufel etc. bietet. Zur ca. 1½ Std. Führung (für Gruppen ab 10 Personen) gehört auch eine Glasbläservorführung – weitere Infos unter Fon 09342 / 6866 oder www.glasmuseum-wertheim.de geöffnet mo 15-17 h, di-do 10-17 h, fr-so 13-18 h.

Jüngste Attraktion der Stadt ist das Schlößchen im Hofgarten, welches drei Kunstsammlungen beherbergt, wobei sich eine französischem Porzellan von 1780 bis 1830 und die beiden anderen der Malerei widmen (Maler des 19. Jh. aus dem Rhein-Main-Neckar-Raum und der sog. Berliner Secession um 1900 – weitere Infos unter www.schloesschen-wertheim.de, Würzburger Straße 30 (am Main flußaufwärts), geöffnet di-so 14-17 h, Eintritt 3,00 €.

Manch Reisende wird es aber nach einem ganz anders gearteten Besuch gelüsten; Wertheim Village, Radweg Liebliches Taubertaldenn unweit der Innenstadt von Wertheim liegt auf dem Almosenberg (in diesem Zusammenhang ein vorzüglicher Name) das Wertheim Village, 'wo Luxus weniger kostet', so zumindest der Titel eines Prospekts. Zahlreiche Markenhersteller preisen dort ihre Produkte an, so daß Sie das Fassungsvermögen Ihrer Packtaschen beachten sollten. Damit Sie mit Ihrem Velo nicht erst mühselig hügelan fahren und womöglich 'aus der Puste' einkaufen müssen, gibt es auch einen Bustransfer mehrmals täglich aus der Innenstadt – weitere Infos unter www.wertheimvillage.com.

Wertheim, Radweg Liebliches Taubertal Touristinformation, Am Spitzen Turm, 97877 Wertheim, Fon 09342 / 935090, Fax 09342 / 9350920, E-Mail: info@tourist-wertheim.de, Internet www.wertheim.de und www.tourist-wertheim.de.

Wertheim, Radweg Liebliches Taubertal Übernachtungsmöglichkeit in Wertheim

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Radweg Liebliches Taubertal - flußabwärts (2)

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