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Radweg Liebliches Taubertal - flußaufwärts (1)

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Etappe 1: Wertheim - Waldenhausen - Reicholzheim - Bronnbach - Gamburg - Niklashausen - Werbach - Hochhausen - Tauberbischofsheim - Dittigheim - Distelhausen - Lauda-Königshofen - Unterbalbach - Edelfingen - Bad Mergentheim (50 km)

 

Sofern Sie im Besitz der CD "TOP 200" sind, können Sie sich die unten abgebildete Etappe mit eingezeichneter Streckenführung hier als Overlay-Datei herunterladen (ca. 8 KB).
Informationen zur CD TOP 200

Taubertal-Radweg: Etappe 1 von Wertheim über Kloster Bronnbach, Tauberbischofsheim und Lauda-Königshofen nach Bad Mergentheim

Quelle: ATKIS® DTK200-V, © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2004

 

„Der Klassiker“ beginnt in Wertheim, und zwar auf der Höhe der Auffahrt zur Brücke nach Kreuzwertheim. An der beampelten Kreuzung geht es gemäß der Hinweise links zu einem Infopunkt der Stadt Wertheim und damit rechts in die „Eichelgasse“, die bald geradewegs in die „Brückengasse“ (Fußgängerzone) übergeht. Am Ende der Fußgängerzone gelangen Sie geradezu auf die Brücke über die Tauber, jenseits derer der Main-Radweg sogleich rechts und der Tauber-Radweg links abzweigt. Damit sind auch die Eisenbahngleise überquert, und es geht parallel zu diesen nach Süden aus der Stadt hinaus.

 

Stadtinfo

Burg in Wertheim, Radweg Liebliches TaubertalWertheim, 141 m ü.N.N., 24.100 Einw., wurde rechts des Mains (im heutigen Kreuzwertheim) gegründet und 779 erstmals erwähnt. Im 12. Jh. verlagerte sich die Entwicklung auf die linke Mainseite; denn dort wurde mit dem Bau der Burg begonnen, die noch heute malerisch über der Stadt liegt, so daß ein schöner Blick über die Täler von Main und Tauber geboten wird. Den Ausblick können Sie ggf. auch mit einem kulturellen Genuß verbinden; denn vor allem im Sommerhalbjahr dient der Burggraben als stimmungsvolle Kulisse für Veranstaltungen wie z.B. Burgserenaden des Kulturkreises, Freilichtaufführungen der Badischen Landesbühne usw. usf.; wer sich vorab informieren möchte, surft auf der Website der Stadt zum Unterpunkt Kultur oder wendet sich an die Stadtverwaltung, Fon 09342 / 301-301. Die Besichtigung der Burg ist im Sommerhalbjahr ab 10 h bis zum Einbruch der Dunkelheit möglich.

Wie gut es sich von Handel und Wandel leben ließ oder wie sehr die Stadt am Warenumschlag verdiente, zeigen die vielen hübschen Fachwerkbauten am Marktplatz und in den umliegenden Gassen, die zum Teil so schmal sind, daß selbst Velofahrende schon stören. Bei der Tourist-Information erhalten Sie für einen Bummel durch die Altstadt die Broschüre 'Stadtrundgang', doch auch wenn Sie zu spät anreisen, um dort noch vorbeizuschauen, müssen Sie nicht auf entsprechende Informationen verzichten; denn in der Stadt sind mehrere Stelen aus Glas nicht zu übersehen, die Hinweise zur jeweiligen Örtlichkeit bereit halten.

Glasmuseum in Wertheim, Radweg Liebliches taubertalUnd apropos Glas: Der bedeutendste Wirtschaftszweig der Stadt ist die Glasindustrie; rund 100 Glas erzeugende und verarbeitende Betriebe – vom 1-Mann-Handwerksbetrieb bis zu Firmen mit über 700 Mitarbeitern – sind in Wertheim angesiedelt und bieten rund 3.000 Arbeitsplätze. Die Produktpalette reicht von Glasfasern über Thermometer und Meßgeräte bis zu High-Tech-Laborgeräten für Wissenschaft und Technik. Da liegt es nur nahe, daß in Wertheim auch ein Glasmuseum beheimatet ist, welches dem Besucher die Welt des Glases von A wie Altglas bis Z wie Zeisslinse näher bringt und auch Spiel-Stationen wie z.B. Flaschenbahn, Temperamentsmesser, Murmelwand, Flaschenteufel etc. bietet. Zur ca. 1½ Std. Führung (für Gruppen ab 10 Personen) gehört auch eine Glasbläservorführung – weitere Infos unter Fon 09342 / 6866 oder www.glasmuseum-wertheim.de geöffnet mo 15-17 h, di-do 10-17 h, fr-so 13-18 h.

Jüngste Attraktion der Stadt ist das Schlößchen im Hofgarten, welches drei Kunstsammlungen beherbergt, wobei sich eine französischem Porzellan von 1780 bis 1830 und die beiden anderen der Malerei widmen (Maler des 19. Jh. aus dem Rhein-Main-Neckar-Raum und der sog. Berliner Secession um 1900 – weitere Infos unter www.schloesschen-wertheim.de, Würzburger Straße 30 (am Main flußaufwärts), geöffnet di-so 14-17 h, Eintritt 3,00 €.

Manch Reisende wird es aber nach einem ganz anders gearteten Besuch gelüsten; Wertheim Village, Radweg Liebliches Taubertaldenn unweit der Innenstadt von Wertheim liegt auf dem Almosenberg (in diesem Zusammenhang ein vorzüglicher Name) das Wertheim Village, 'wo Luxus weniger kostet', so zumindest der Titel eines Prospekts. Zahlreiche Markenhersteller preisen dort ihre Produkte an, so daß Sie das Fassungsvermögen Ihrer Packtaschen beachten sollten. Damit Sie mit Ihrem Velo nicht erst mühselig hügelan fahren und womöglich 'aus der Puste' einkaufen müssen, gibt es auch einen Bustransfer mehrmals täglich aus der Innenstadt – weitere Infos unter www.wertheimvillage.com.

Wertheim, Radweg Liebliches Taubertal Touristinformation, Am Spitzen Turm, 97877 Wertheim, Fon 09342 / 935090, Fax 09342 / 9350920, E-Mail: info@tourist-wertheim.de, Internet www.wertheim.de und www.tourist-wertheim.de.

Wertheim, Radweg Liebliches Taubertal Übernachtungsmöglichkeit in Wertheim

 

Noch vor Waldenhausen wird deutlich, daß eine Radwanderung entlang einem Fluß nicht notwendigerweise bedeutet, daß keine Steigungen gemeistert werden müssen, denn die Eisenbahngleise verschwinden in einem Tunnel und Sie müssen die nötige Höhe erklimmen, um die Tunneleinfahrt zu überqueren. In Schlängellinien geht es vorbei an der Kirche durch Waldenhausen, später vorbei am Campingplatz „Forellenhof“ und in Reicholzheim auf eine Vorfahrtstraße, die aber noch vor der Brücke über die Tauber nach rechts verlassen wird.

Nach einer Weile führt die Route rechts unter der Eisenbahn hindurch, und Sie verlassen die kleine Straße nach Dörlesberg links über einen kleinen Bach hinweg auf einen einspurigen Asphaltweg, der alsbald kräftig ansteigt. Ebenso steil geht es wieder abwärts, und Sie stoßen nahe dem Bahnhof von Bronnbach auf eine Vorfahrtstraße, die halbrechts zur Brücke über die Tauber leitet, wo Sie sich geradeaus - Beschilderung Richtung Külsheim - halten; außer Sie wollen erst noch einen Abstecher zum

 

Info

Kloster Bronnbach, Radweg Liebliches TaubertalKloster Bronnbach machen, welches Mitte des 12. Jh. gegründet wurde und bis zur Säkularisation 1803 bestand. Danach war das ehemalige Zisterzienserkloster im Besitz des Fürstenhauses Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, das dort u.a. eine Brauerei betrieb, aber den Gebäudebestand im wesentlichen unberührt ließ, so daß der Main-Tauber-Kreis, der das Kloster 1986 übernahm, nach umfangreicher Sanierung in den altehrwürdigen Gebäuden verschiedenste Einrichtungen unterbringen konnte. Hierzu gehört z.B. der sog. Archivverbund mit Sammlungen des Kreises, der Stadt Wertheim und weiterer Städte und Gemeinden des Kreises. Im Konventbau residiert heute die Ordensniederlassung der „Kongregation der Missionare von der Heiligen Familie“, womit also auch für neues geistiges Leben gesorgt wäre. Zahlreiche Räumlichkeiten werden für (weltliche) Workshops und Seminare genutzt, seit 2006 werden auch Gästezimmer geboten. Und schließlich dienen mehrere Säle kulturellen Veranstaltungen; das Programm ist unter www.kloster-bronnbach.de zu finden. Das Kloster Bronnbach ist vom 1. April bis 31. Oktober mo 10-12 h & 14-17 h, di-sa 10-17 h und so 13-17 h geöffnet; Führungen ab 6 Personen zu jeder vollen Stunde, Eintritt Euro 3,00, Fon 09342 / 39596.

 

 

Von der Straße Richtung Külsheim zweigt schon bald halblinks ein asphaltierter Fahrweg ab, so daß Sie weiter nahe der Tauber radeln können. Der gute Rollbelag führt später etwas aufwärts, doch verlieren Sie die gewonnene Höhe alsbald und passieren den Abzweig nach Amorbach. Nachdem Sie eine Weile eben fahren dürfen, geht es erneut hügelan und entsprechend wieder abwärts, bevor Sie am Waldrand rechts abknicken und den Weg halblinks hinaus aufs Feld ignorieren.

Ohne Orientierungsprobleme gelangen Sie so nach Gamburg, biegen dort in eine Vorfahrtstraße mit Tick links ein und folgen ihr bis zur Ortsmitte, wo diese links abknickt und Sie geradeaus fahren. Nach einem bald folgenden weiten Rechtsbogen führt die Etappe am Friedhof vorbei aus dem Ort hinaus, und die Räder rollen wieder auf glattem Asphalt. Mit einem Links-/Rechtsversatz wird später die Eisenbahn gequert und gleich darauf Niklashausen erreicht. Den Ort lassen Sie aber links liegen und fahren auf gutem Asphalt genüßlich weiter bis zur Tauberbrücke hinüber nach Werbach.

Dort biegen Sie geradeaus in die Vorfahrtstraße ein und radeln sanft hügelan nach Hochhausen. Wenn die Vorfahrtstraße bei den ersten Häusern nach rechts abknickt, fahren Sie erneut geradeaus, halten sich im Ort an einer Gabelung links und verschwenken auf der Höhe der Kirche kurz links/rechts, um das Dorf auf einem asphaltierten Fahrweg zu verlassen, der an die Landstraße heran führt.

Rathaus in Tauberbischofsheim, Radweg Liebliches TaubertalImmer parallel zur Landstraße radelnd kommen Sie nach Tauberbischofsheim, wo Sie einem Geh- und Radweg folgen, bis der Tauber-Radweg bei einem Fußgängerübergang rechts auf einen Parkplatz führt. Den Fahrrad-Piktogrammen folgend geht es links erneut auf einen Geh- und Radweg, so mit Rechts-/Linksversatz zu einer Vorfahrtstraße und dort geradeaus in die „Blumenstraße“. Wieder wird rechts/links versetzt und damit über einen kleinen Parkplatz die Tourist-Information im Rathaus erreicht, wo Sie durch den Torbogen auf den „Marktplatz“ gelangen.

 

Stadtinfo

Schloß in Tauberbischofsheim, Radweg Liebliches TaubertalTauberbischofsheim, 176 m ü.N.N., 14.500 Einw., war ab ca. 735 Sitz eines Frauenklosters und geriet im 13. Jh. unter die Fittiche der Mainzer Bischöfe, weshalb der Stadtname auch sehr treffend wirkt. Der für ihren örtlichen Vertreter errichtete Sitz wurde bis zum 16. Jh. beständig erweitert und schließlich so umfangreich, daß er zu Recht den Titel Schloß trägt. Heute beherbergt das Kurmainzische Schloß in 17 Räumen das Tauberfränkische Landschaftsmuseum, das sakrale Kunst, Möbel aus Renaissance, Barock und Biedermeier, bäuerliche Trachten, Haus- und Handwerksgeräte, eine Pfeifensammlung sowie vorgeschichtliche Sammlungen von der Altsteinzeit bis zur fränkischen Landnahme präsentiert - geöffnet di-sa 14.30-16.30 h, so 10-12 & 14-16.30 h. Der Schloßhof dient im Übrigen auch als stilvoller Rahmen für Konzerte und Theateraufführungen; das Programm finden Sie u.a. auf der Website der Stadt.

Wenn Sie nicht allein durch die hübsche Altstadt spazieren und mehr über die Sehenswürdigkeiten erfahren wollen, schließen Sie sich vielleicht dem Altstadtrundgang der Tourist-Information an, Dauer ca. 1½ Stunden, Treffpunkt, Uhrzeit etc. erfahren Sie eben dort.

Vereinigte Spezialmöbelfabriken, Schulmöbelmuseum in Tauberbischofsheim, Radweg Liebliches TaubertalUnweit nordwestlich der Altstadt haben in der Hochhäuser Straße 8 die Vereinigten Spezialmöbelfabriken ihren Sitz, die neben Büro- vor allem Schulmöbel herstellen. Da liegt es nur nahe, daß die Firma in der Ausstellung "Das Klassenzimmer" einen internationalen Querschnitt der Geschichte der Schulmöbel vom Beginn des 20. Jh. bis heute zeigt. Zu sehen sind dabei auch Möbelentwürfe bekannter Architekten und Designer sowie Modelle wegweisender Schularchitektur. Und apropos Architektur: Sehenswert ist auch der moderne Bürokomplex der Firma, den die Stuttgarter Architekten Behnisch & Partner entwarfen - geöff. mo-fr 9-17 h, sa & so 10-17 h, Eintritt frei, Voranmeldung erwünscht unter Fon 09341 / 880.

Sportbegeisterte werden sich wohl eher für den FC Tauberbischofsheim e.V. interessieren, denn immerhin gilt dieser als erfolgreichster Fechtclub der Welt und hat von 1954 bis heute zahlreiche Olympiasieger sowie Welt- und Europameister hervorgebracht. Entsprechend ist Tauberbischofsheim eine Topadresse im Weltfechtsport; regelmäßig trifft sich hier die Fechtelite zu spannenden und hochklassigen Wettkämpfen - den Turnierkalender finden Sie unter www.fechtentbb.de.

Tauberbischofsheim, Radweg Liebliches Taubertal Tourist-Information, Markplatz 8, 97941 Tauberbischofsheim, Fon 09341 / 80313, Fax 09341 / 803991, E-Mail: tourismus@tauberbischofsheim.de, Internet: www.tauberbischofsheim.de.

 

Am südlichen Ende des „Marktplatzes“ wählen Sie rechts die „Hauptstraße“ - Fußgängerzone - und schieben sanft hügelan, bis es links zum „Schloßplatz“ geht, wobei der große Türmersturm des Schlosses nicht zu übersehen ist. Sie radeln über den Platz und erreichen eine sanft geneigte Rampe, die zum „Dittigheimer Weg“ leitet. Dem folgend stoßen Sie unweit der B 27 auf einen querenden Weg und versetzen mit ihm links/rechts unter der Bundesstraße hindurch, um im Anschluß nach Dittigheim zu radeln.

Durch Dittigheim geht es mit leichten Schlenkern hindurch, und Sie unterqueren die Autobahn, bevor Sie auf der Höhe von Distelhausen beim Friedhof kurz nach links gelenkt werden, um sogleich rechts abzuzweigen - die Fahrtrichtung also beibehalten. Zwischen Tauber und Eisenbahn geht es beschaulich bis kurz vor Lauda-Königshofen, wo Sie rechts hügelan radeln müssen, die Eisenbahn überqueren und sofort danach links abzweigen, um in die Stadt hinuntersausen zu können. Bei der Kirche stoßen Sie auf eine Vorfahrtstraße, biegen links ab, machen sofort einen Rechtsbogen und zweigen an der beampelten Kreuzung gleich noch einmal links ab - außer Sie wollen zuvor der rechter Hand liegenden Altstadt einen Besuch abstatten.

 

Stadtinfo

Altstadt von Lauda, Lauda-Königshofen, Radweg Liebliches TaubertalLauda-Königshofen, 189 m ü.N.N., 15.400 Einw., entstand im Zuge der Gemeindereform 1975, die zwei Kommunen zusammen führte, die früher getrennte Wege gegangen waren; denn Lauda gehörte fast 300 Jahre lang den Würzburger Bischöfen (1506-1803), Königshofen von 1418 bis 1803 den Mainzer Bischöfen. Lauda verlor durch die Säkularisation 1803 seinen Status als Oberamtsstadt, erholte sich davon aber bald, da es ab 1866 zu einem Eisenbahnknotenpunkt ausgebaut wurde. Daran erinnert heute eine 1978 an der „Bahnhofstraße“ aufgestellte Dampflok der Baureihe 50, die das Herz eines Eisenbahnfans wohl schneller schlagen lassen dürfte. Mehr über die Eisenbahngeschichte kann man im Heimatmuseum erfahren, welches sich darüber hinaus dem Handwerk und Zunftswesen sowie dem Wein- und Ackerbau widmet - Rathausstraße 25, geöff. April-Oktober so 15-17 h.

Bei einem Rundgang durch die hübsche Altstadt werden Sie in einem der ehemaligen Rathäuser Laudas auch die Galerie „das auge“ entdecken, die vom Kunstkreis Lauda-Königshofen e.V. betrieben wird und monatlich wechselnde Ausstellungen präsentiert - geöff. so 10-12 & 14-18 h.

Stadtteil Beckstein von Lauda-Königshofen, Radweg Liebliches TaubertalWenn aber nicht gerade Sonntag sein sollte oder Ihnen der Sinn weniger nach kultureller Erbauung, dafür aber mehr nach einem lehrreichen Aufenthalt in der Natur steht, dann empfiehlt sich ein Ausflug zum Stadtteil Beckstein (unweit westlich von Königshofen), denn dort wird neben einem 1½ km langen Weinlehrpfad mit 24 Infotafeln zum Weinanbau und Rebsorten auch ein Natur- und Kulturlehrpfad rund um den Frauenberg geboten. Auf der ca. 4 km langen Wanderung erfahren Sie an 10 Stationen allerlei über die Pflege der hiesigen Trockenhänge mit ihrer außergewöhnlich artenreichen, aber leider auch gefährdeten Tier- und Pflanzenwelt.

Lauda-Königshofen, Radweg Liebliches Taubertal Tourist-Information, Marktplatz 1, 97922 Lauda-Königshofen, Fon 09343 / 501128, Fax 09343 / 501100, E-Mail: tourist.info@lauda-koenigshofen.de, Internet: www.lauda-koenigshofen.de.

 

Nachdem Sie in Lauda die Eisenbahn unterquert haben, geht es nach einem Rechtsbogen zu einem Kreisverkehr, an dem Sie die erste Ausfahrt wählen, um durch das Gewerbegebiet zu radeln. Wenn später die Vorfahrt nach rechts abknickt, fahren Sie mit Tick links geradeaus, um am Ende des Gewerbegebiets auf einspurigen und glatten Asphalt zu gelangen, der mit Rechts-/Linksversatz hinaus in die Felder führt. So kommen Sie zum Ortsteil Königshofen, radeln auf etwas hoppeligem Asphalt vorbei am Bahnhof und gelangen am Bahnübergang zur B 292. Auf deren jenseitigen Geh- und Radweg biegen Sie links ein, um kurz vor der Tauber rechts auf den einspurigen und glatten Asphaltweg abzuzweigen.

Wieder läßt es sich beschaulich radeln, und der Weg verläuft bald ganz nah am Fluß, bevor Sie ihn überqueren und nach Unterbalbach kommen. Dort fahren Sie geradeaus in den Ort, zweigen alsbald rechts ab, versetzen wenige Meter weiter links/rechts und radeln damit schon wieder genüßlich durch die Felder.

In Edelfingen fahren Sie mit einem Linksbogen in den Ort, dort alsbald mit Hinweis rechts zu einer T-Kreuzung und haben nun die Qual der Wahl; denn es bieten sich sowohl die Hauptroute (weniger Verkehr, aber dafür teils durch das Gewerbegebiet) als auch die Nebenroute (teils entlang der B 290, aber parallel auf einem Geh- und Radweg) an:

Variante 1: Hauptroute

Wenn Sie dieser Route folgen möchten, biegen Sie erneut rechts ab, um wenig später die Tauber zu überqueren und kurz vor der Eisenbahn links abzuzweigen. Die zweispurige Straße führt in ein Gewerbegebiet von Bad Mergentheim und schlägt dort bald erst einen weiten Rechts-, dann einen Linksbogen. Genau am Beginn des Linksbogens leitet ein Radhinweis rechts auf einen Fahrweg, der alsbald direkt entlang des Bahndamms verläuft.

Auf teils etwas ältlichem Asphalt unterqueren Sie bald zwei Brücken und versetzen direkt nach der zweiten rechts/links („Flürlesweg“). Schon nach wenigen Metern geht es halblinks („Mörikestraße“) und so zu einer Vorfahrtstraße, die gerade gequert wird. Mittels der sogleich erreichten „Unteren Mauergasse“ wird links/rechts versetzt, um durch die „Törkelgasse“ zum „Gänsmarkt“ zu gelangen. Dort halten Sie sich rechts, erreichen alsbald die Fußgängerzone („Kirchstraße“) und schieben dort vorbei an der Tourist-Information linker Hand zum „Marktplatz“.

Variante 2: Hotelroute

An der T-Kreuzung fahren Sie links, bei der nächsten Möglichkeit rechts und mit weiteren Schlenkern zunächst sanft, zum Schluß kurz steil ansteigend zur B 290, die sie genau vis-à-vis des Hotels Edelfinger Hof erreichen. Auf der anderen Seite der Bundesstraße wählen Sie den Geh- und Radweg und radeln mal näher, mal ferner der B 290 bis kurz vor Bad Mergentheim, wo Sie automatisch dicht an die Tauber heran geführt werden und auf der „Edelfinger Straße“, vorbei an einigen Kurhotels bis auf die Höhe einer Brücke fahren.

Dort geht es rechts mittels der „Wolfgangstraße“ über die Tauber hinweg, und Sie biegen nach der Querung der Schienen rechts in die „Poststraße“ ab, bevor es links in die „Bahnhofstraße“ geht. So führt die Route zum „Gänsmarkt“, in den Sie rechts einbiegen, um geradezu zur Fußgängerzone („Kirchstraße“) zu gelangen und - bald vorbei an der Tourist-Information linker Hand - zum „Marktplatz“ zu schieben.

 

Stadtinfo

Deutschordensschloß in Bad Mergentheim, Radweg Liebliches TaubertalBad Mergentheim, 210 m ü.N.N., 20.000 Einw., wurde 1219 eine Niederlassung des Deutschen Ordens und war nach der Säkularisation des preußischen Ordensstaats (1525) von 1527 bis zur Auflösung des Ordens durch Napoleon (1809) Residenz des Ordenshochmeisters. Entsprechend gibt es am Rand der Altstadt ein Deutschordensschloß zu besichtigen, dessen bewegte Baugeschichte Berwarttreppe und Säulenhalle aus der Renaissance, Götterzimmer und Neue Fürstenwohnung aus dem Rokoko, Kapitelsaal und Hauptstiege aus dem Klassizismus zeigen. Das zugehörige Museum beschäftigt sich nicht nur mit der Geschichte des Ordens, sondern auch der Stadt - geöff. di-so 10.30-17 h, Eintritt Euro 3,80, Führungen sa & so 15 h, weitere Infos unter www.deutschordensmuseum.de.

Bad Mergentheim, Radweg Liebliches TaubertalDie meisten Besucher interessiert der Orden aber wohl weniger, sondern sie sind mit ihrer Gesund- bzw. Krankheit beschäftigt. Denn nachdem Anfang des 19. Jh. ein Schäfer Heilquellen entdeckte, die gegen Gallen-, Leber-, Magen- und Darmleiden verwendet werden können, setzte bald der Kurtourismus ein. Inzwischen ist daraus ein eigener Stadtteil geworden, dessen zahlreiche 70er-Jahre-Bauten Architekturhistoriker begeistern dürften. Und Bad Mergentheim darf sich rühmen, mit über 100.000 Gästen und über 900.000 Übernachtungen (2001) das größte Heilbad in Baden-Württemberg zu sein.

Linotype im Ottmar-Mergenthaler-Museum im Stadtteil Hachtel von Bad Mergentheim, Radweg Liebliches TaubertalWer länger bleibt und Lust auf einen kleinen Fahrradausflug verspürt, sollte als Ziel das ca. 8 km südlich gelegene Hachtel in Erwägung ziehen, denn dort befindet sich im Rathaus ein Museum zu Ehren von Ottmar Mergenthaler, der am 11. Mai 1854 in Hachtel geboren wurde. 1886 erfand der in die USA ausgewanderte Mergenthaler nämlich die Linotype, die erste Zeilensetz-, Gieß- und Ablegemaschine von Schriftzeichen, die durch eine schreibmaschinenähnliche Tastatur bedient wird und die Produktion von Druckerzeugnissen enorm erleichterte - geöff. jeden ersten Sonntag im Monat 11-16 h und im Rahmen von Führungen nach Vereinbarung unter Fon 07931 / 2242 (mindestens 5, maximal 10 Personen, Dauer 1 Stunde, Eintritt Euro 2,50).

Bad Mergentheim, Radweg Liebliches Taubertal Tourist-Information, Marktplatz 3, 97980 Bad Mergentheim, Fon 07931 / 57131, Fax 07931 / 57300, E-Mail: tourismus@bad-mergentheim.de, Internet: www.bad-mergentheim.de.

Bad Mergentheim, Radweg Liebliches Taubertal Übernachtungsmöglichkeit in Bad Mergentheim

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Radweg Liebliches Taubertal - flußaufwärts (1)

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